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So rüsten sich Laubbläser-Hersteller für die Zukunft

Die Diskussion um den Einsatz von Laubbläsern gewinnt an Fahrt. Insbesondere in der Schweiz hat eine aktuelle Entscheidung in Zürich weitreichende Konsequenzen. Dort wurde per Volksabstimmung beschlossen, benzinbetriebene Laubbläser zu verbieten und den Einsatz elektrischer Geräte zeitlich stark zu beschränken.

Laubbläser Zukunft: Akku-Technik, Lärmschutz & Hersteller-Strategien
Der handgetragene Akku-Laubbläser Stihl BGA 250 liefert konstant hohe Leistung bei besonders leisem Betrieb. | Foto: Stihl

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Gründe hierfür sind umfassend: Lärmschutz, Umweltschutz und der Schutz von Kleinstlebewesen stehen dabei im Vordergrund. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wie sich der Markt für Laubbläser in Zukunft gestalten wird und welche Rolle Innovationen sowie neue Strategien der Hersteller spielen. Wir haben verschiedene Hersteller zu ihren aktuellen Entwicklungen und Zukunftsaussichten befragt.

Gedeiht die grüne Branche?

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Stihl zur Zukunft des Laubblasens

Auf unsere Fragen hin hat Stihl detaillierte Einblicke in sein Produktportfolio, seine Entwicklungsstrategien und seine Sicht auf die Marktveränderungen gegeben.

Aktuelle Geräte: Elektro vs. Benzin

Stihl betont, dass akkubetriebene Laubbläser das aktuelle Portfolio prägen. Als Beispiel für ein leistungsstarkes Elektromodell wird das handgetragene Blasgerät BGA 250 genannt, das durch konstant hohe Leistung bei besonders leisem Betrieb. Im rückentragbaren Segment werden die Akku-Blasgeräte Stihl BRA 500 und BRA 600 hervorgehoben, die speziell für den Einsatz im öffentlichen Bereich konzipiert wurden und eine erheblich reduzierte Geräuschbelastung aufweisen. Eine ganz neue Entwicklung, ab April erhältlich, ist das rückentragbare Akku-Blasgerät BRA 280 B.

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Im Bereich der konventionell angetriebenen Geräte führt Stihl den Stihl BR 800 als das letzte 2019 eingeführte benzinbetriebene Laubbläser-Modell im Profi-Segment an.

Lärmreduktion als Entwicklungsschwerpunkt

Bei Stihl gibt es eine eigene Abteilung, die sich gezielt mit der Optimierung der Schallemissionen auseinandersetzt. Durch umfangreiche Tests in einem Schallmesseraum und das spezielle Stihl Sound Engineering werden störende Frequenzen und Geräuschspitzen eliminiert, was zu einem angenehmeren Klangbild führt und sowohl Anwendern als auch dem Umfeld zugutekommt.

Die Rolle des konventionellen Antriebs

Der Anteil von Akkugeräten an allen verkauften Stihl-Produkten liegt im deutschen Markt bereits bei weit über 60 Prozent. Viele Kommunen bevorzugen in Ausschreibungen emissionsarme Geräteflotten, was den Trend zu Akkugeräten im Profi-Bereich verstärkt. Dennoch sieht Stihl weiterhin Einsatzgebiete, in denen Benzingeräte unverzichtbar sind, insbesondere in energieintensiven Bereichen oder bei länger dauernden Arbeiten, wie entlang von Autobahnen mit steilen Böschungen.

Stihl setzt auf Innovationen bei benzinbetriebenen Geräten, um strengen Abgas- und Emissionsvorschriften gerecht zu werden. Zudem werden Sonderkraftstoffe mit einem zunehmend höheren Anteil an biogenen Rohstoffen entwickelt, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Umgang mit möglichen Verboten in Deutschland

Für den Fall vergleichbarer Einschränkungen oder Verbote in Deutschland sieht sich Stihl gut aufgestellt. Das Unternehmen bietet für alle Kundenbedürfnisse das passende Gerät im Portfolio – von handgeführten bis zu rückentragbaren, von akku- bis benzinbetriebenen Laubbläsern. Damit unterstützt Stihl Kommunen bei der Erfüllung ihrer Wegesicherungspflicht.

Schutz von Kleinstlebewesen und Biodiversität

Stihl betont sein Engagement für Natur und Artenvielfalt. Über soziale Kanäle, Pressetexte und Ratgeber gibt das Unternehmen Tipps und Anregungen zum Umgang mit seinen Produkten und zur Gestaltung des Gartens. Ziel ist es, professionelle und private Anwender für einen biodiversitätsfördernden Einsatz zu sensibilisieren. Als konkretes Beispiel wird darauf hingewiesen, Laub im Herbst nicht zu entsorgen, sondern es in einer ruhigen Gartenecke als Überwinterungsquartier für Tiere aufzuschichten. Stihl verweist hierzu auf einen Ratgeber zum tierfreundlichen Garten auf seiner Webseite.

Pellenc: Akku-Geräte werden sich durchsetzen

Der akkubetriebene Laubbläser Pellenc Airion Essential überzeugt durch seine leise Arbeitsweise und ermöglicht den Einsatz ohne Gehörschutz. | Foto: Pellenc
Der akkubetriebene Laubbläser Pellenc Airion Essential überzeugt durch seine leise Arbeitsweise und ermöglicht den Einsatz ohne Gehörschutz. | Foto: Pellenc

Laurent Vivès, Geschäftsführer der Pellenc GmbH, äußert sich optimistisch über die Zukunft der Akku-Technologie und die Vorbereitung seines Unternehmens auf verschärfte Regulierungen. Als Pionier im Bereich der akkubetriebenen Geräte für die Grünpflege setzt Pellenc seit 2008 vollständig auf elektrische Energie.

Aktuelle Geräte: Fokus auf Akku

Pellenc konzentriert sich ausschließlich auf akkubetriebene Geräte. Als Beispiel für einen leistungsstarken Laubbläser nennt Vivès den Airion BackPack, der laut seinen Aussagen genauso leistungsfähig ist wie Laubbläser mit Verbrennungsmotoren. Dies werde nicht nur durch Leistungsdaten, sondern auch durch Anwender wie die Stadtreinigung Hamburg bestätigt, die konventionelle Laubbläser durch Pellenc-Geräte ersetzt haben.

Gezielte Maßnahmen zur Lärmreduktion

Pellenc reduziert Geräuschemissionen durch eine optimierte Konstruktion, die die Anzahl der Bauteile und die Bewegungen mechanischer Komponenten minimiert. Zudem ist der Luftfluss strömungsoptimiert. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass die bürstenlosen Motoren von Pellenc in Arbeitspausen vollständig abschalten, während Verbrennungsmotoren im Leerlauf weiterlaufen und somit Geräusche verursachen. Dies trägt dazu bei, dass Pellenc-Geräte zu den leisesten auf dem Markt gehören. Bei vielen Akku-Geräten liegt der Schalldruckpegel unter 85 dB, was den Einsatz ohne Gehörschutz ermöglicht. Der Laubbläser Airion Essential erreicht beispielsweise einen Schalldruckpegel von 77 dB.

Die Rolle des konventionellen Antriebs aus Pellencs Sicht

Laurent Vivès ist überzeugt, dass sich Akku-Geräte durchsetzen werden. Er argumentiert, dass akkubetriebene Laubbläser etabliert sind und zunehmend Geräte mit konventionellem Antrieb ersetzen. Die Vorteile sind vielfältig: Anwender atmen keine Abgase ein, die Geräte sind leiser, vibrieren weniger und sind zudem deutlich günstiger im Betrieb und in der Wartung.

Vorbereitung auf mögliche Verbote in Deutschland

Da Pellenc seit jeher zu 100 Prozent auf elektrische Energie setzt und als Pionier für akkubetriebene Geräte gilt, ist das Unternehmen nach eigenen Angaben auf entsprechende Szenarien vorbereitet, falls vergleichbare Einschränkungen oder Verbote auch in Deutschland eingeführt werden sollten.

Schutz von Kleinstlebewesen und Biodiversität

Bei Pellenc ist der Grundsatz verankert, Produkte zu entwickeln, die Pflanzen und Lebewesen schützen und nachhaltige Lösungen zu wählen, um Naturressourcen zu schonen. Akkubetriebene Geräte stoßen keine giftigen Abgase aus und schädigen Kleinstlebewesen im Boden nicht direkt. Die Luftkraft der Geräte lässt sich präzise dosieren, sodass lediglich lockeres Laub weggeblasen wird, ohne die oberste Bodenschicht und die darin lebenden Tiere zu beeinträchtigen. Pellenc verzichtet zudem bewusst auf eine Saugfunktion bei seinen Laubbläsern, um Tiere nicht zu gefährden.

Einhell: Zukunft gehört der Akku-Technologie

Der Einhell Professional Akku-Laubbläser GP-LB 36/230 gehört zu den Bestsellern im Akku-Sortiment von Einhell und punktet mit hoher Leistung bei geringer Lärmemission. | Foto: Einhell
Der Einhell Professional Akku-Laubbläser GP-LB 36/230 gehört zu den Bestsellern im Akku-Sortiment von Einhell und punktet mit hoher Leistung bei geringer Lärmemission. | Foto: Einhell

Einhell positioniert sich klar im Segment der Akku-Geräte und sieht für benzinbetriebene Laubbläser keine Zukunftsperspektive mehr. Das Unternehmen hat strategisch frühzeitig auf kabellose Akku-Technologie gesetzt.

Aktuelle Geräte: Ausschließlich Akku-Laubbläser

Im Portfolio von Einhell finden sich keine benzinbetriebenen Laubbläser mehr; diese Entscheidung wurde bewusst aus Lärmschutz- und Umweltgründen getroffen. Zu den Bestsellern gehören die Akku-Laubbläser aus der Power X-Change-Familie, darunter der Professional Akku-Laubbläser GP-LB 18/200 Li E (18V) und der Einhell Professional Akku-Laubbläser GP-LB 36/230 Li E BL (36V).

Lärmemissionen als zentrales Entwicklungskriterium

Lärmreduktion ist für Einhell ein entscheidender Faktor in der Produktentwicklung. Das Unternehmen setzt verstärkt auf bürstenlose Motoren, die keine Verbrennungsgeräusche verursachen und konstruktionsbedingt deutlich leiser sind. Der Frequenzbereich von Akku-Geräten wird zudem als weniger störend empfunden, da das tieffrequente Knattern von Verbrennungsmotoren entfällt.

Auf Komponentenebene optimiert Einhell die Schaufelblätter von Lüfterrädern, um Pfeiftöne zu minimieren, und verwendet Gehäusegeometrien, die Motorvibrationen nicht übertragen. Eine speziell entwickelte Düsengeometrie sorgt für einen gebündelten Luftstrahl mit minimalen Randverwirbelungen, dem sogenannten „Silent Effect“. Die stufenlose Drehzahlregulierung ermöglicht es Anwendern, die Blasleistung und damit auch die Lautstärke anzupassen.

Keine Zukunft für konventionellen Antrieb

Einhell sieht für benzinbetriebene Laubbläser kaum noch eine Zukunftsperspektive. Hohe Lärmemissionen, strengere Abgasgrenzwerte und eine umständlichere Handhabung sprechen aus Sicht des Unternehmens gegen konventionelle Antriebe. Die Zukunft gehört der kabellosen Akku-Technologie, die mit wachsender Leistungsfähigkeit, wettbewerbsfähigen Preisen und erhöhter Anwenderfreiheit punktet.

Strategische Weichenstellung für Deutschland

Einhell hat die strategische Entscheidung für Akku-Geräte bereits getroffen. Angesichts von Entwicklungen wie dem Schweizer Verbot investiert das Unternehmen konsequent in den Ausbau des Akku-Laubbläser-Sortiments und verzichtet auf benzin- oder kabelgebundene Alternativen. Diese Strategie folgt nicht nur regulatorischen Signalen, sondern auch einer klaren Marktdynamik, in der die Nachfrage nach leisen, emissionsfreien Geräten stetig steigt.

Schutz von Kleinsttieren und Biodiversität

Artenvielfalt und Tierschutz sind feste Bestandteile der Produktentwicklung und Nutzerkommunikation bei Einhell. Technisch wird dies durch eine variable Luftgeschwindigkeitsregelung ermöglicht, die eine stufenlose Anpassung der Blasstärke erlaubt, um Kleinsttiere im Laub weniger zu beanspruchen. Viele Modelle verfügen über Düsen mit breitem Flächenauslass, die die Luft schonend verteilen. Ein wesentlicher Unterschied zu Laubsaugern ist, dass Laubbläser ohne Häckselwerk arbeiten und somit kein direktes Verletzungsrisiko für Kleinstlebewesen darstellen.

Einhell sensibilisiert zudem über seine Website und Social Media für einen naturverträglichen Umgang mit dem Garten im Herbst, indem beispielsweise auf die Bedeutung von Laubhaufen als Winterquartier für Igel und Insekten hingewiesen wird.

Husqvarna: Hybridlösungen und der Weg zur Elektrifizierung

Husqvarna bietet bereits heute leistungsfähige Akku-Alternativen für alle zentralen Gerätetypen an. | Foto: Husqvarna
Husqvarna bietet bereits heute leistungsfähige Akku-Alternativen für alle zentralen Gerätetypen an. | Foto: Husqvarna

Husqvarna verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz bei der Entwicklung seiner Geräte und bereitet sich aktiv auf einen zunehmend elektrifizierten Markt vor.

Aktuelle Geräte: Akku-Power und Benziner für Extremfälle

Als Beispiel für einen professionellen Akku-Rucksackbläser nennt Husqvarna den Husqvarna 570iBT. Dieser Bläser bietet eine Blaskraft von 35 N, einen niedrigen Schalldruck von 83 dB(A) am Ohr (64 dB(A) in 15 m Abstand) und ist emissionsfrei. Drei Akkufächer ermöglichen maximale Laufzeitflexibilität, was ihn besonders für lärmsensible städtische Bereiche prädestiniert.

Im konventionellen Bereich steht der Husqvarna 570BTS als sehr leistungsstarker Profi-Benzinbläser. Mit 37 N Blaskraft und einem Schalldruck von 103 dB(A) am Ohr (76 dB(A) in 15 m Abstand) sowie großem Luftvolumen ist er für harte Einsätze wie nass-schweres Laub und großflächige Räumarbeiten konzipiert.

Gezielte Lärmminderung durch innovative Technologien

Husqvarna setzt auf bürstenlose Elektromotoren, die deutlich leiser arbeiten und keine Auspuffgeräusche erzeugen. Strömungsoptimierte Lüfter- und Gebläsekonstruktionen reduzieren störende Turbulenzgeräusche. Zusätzlich kommen integrierte Schallabsorber im Gehäuse zum Einsatz, um Luft- und Körperschall zu dämpfen. Bei benzinbetriebenen Geräten sorgt die LowVib-Vibrationsdämpfung dafür, Resonanzen und die wahrgenommene Geräuschentwicklung zu minimieren.

Eine intelligente Leistungssteuerung mit bedarfsgerechter Motorsteuerung und Tempomatfunktionen verhindert unnötiges Hochdrehen des Motors. Abgerundet wird das Konzept durch gezielte Luftführung und optionale Düsenlösungen, die einen präzisen Luftstrom ermöglichen und die Lautstärke weiter reduzieren.

Konventioneller Antrieb verliert an Bedeutung

Moderne Akku-Technologien erreichen laut Husqvarna zunehmend das Leistungsniveau professioneller Anwendungen. Benzinbetriebene Geräte bleiben kurzfristig noch für Anwendungen mit extremen Dauerlasten relevant, verlieren aber zunehmend Marktanteile. Langfristig erwartet Husqvarna einen weitgehend elektrifizierten Markt, in dem konventionelle Antriebe nur noch in klar definierten Nischen eine Rolle spielen.

Umgang mit möglichen Verboten in Deutschland

Husqvarna bietet bereits heute leistungsfähige Akku-Alternativen für alle zentralen Gerätetypen an. Das Unternehmen steht zudem im engen Austausch mit Städten, Kommunen und Verbänden und unterstützt aktiv Umstellungen durch Beratungsangebote. Mit Husqvarna Fleet Services können emissionsarme Arbeitsweisen sowie Einsatz- und Nutzungszeiten transparent analysiert und optimiert werden.

Schutz von Kleinstlebewesen und Biodiversität

Husqvarna verfolgt verschiedene Ansätze für einen naturverträglichen Laubbläsereinsatz. Dazu gehören Leistungsreduktionen und sanfte Betriebsmodi, die Luftverwirbelungen minimieren und die Bodenfauna weniger stören. Präzise Düsen und variable Luftstärken ermöglichen ein gezieltes Arbeiten, ohne Laub großflächig zu verdrängen. Husqvarna setzt zudem auf Schulung und Bewusstseinsbildung, beispielsweise durch Hinweise zum Erhalt von Laub als Lebensraum oder zu geeigneten Arbeitszeiten. Dieses Engagement ist Teil konzernweiter Biodiversitätsprogramme, darunter Initiativen wie der Rewilding Mode bei Mährobotern, ein Biodiversity Advisory Board sowie Kooperationen mit Forschungseinrichtungen.

Kress: Seit jeher rein elektrisch

Der akkubetriebene Kress KC510 Laubbläser ist ein Beispiel für die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf elektrische Gartenwerkzeuge. | Foto: Kress
Der akkubetriebene Kress KC510 Laubbläser ist ein Beispiel für die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf elektrische Gartenwerkzeuge. | Foto: Kress

Kress, ein Unternehmen mit Gründung im Jahr 1928, hat in seiner gesamten Firmengeschichte niemals Verbrennungsmotoren gebaut und beabsichtigt dies auch künftig nicht zu ändern. Der Fokus liegt seit jeher auf elektrischen und später akkubetriebenen Werkzeugen.

Aktuelle Geräte: Ausschließlich Akku-Laubbläser

Kress bietet Laubbläser sowohl für den Einsatz in heimischen Gärten als auch für professionelle Anwender an. Beispiele hierfür sind die Modelle KG584, KG560, KC510 oder der KC500. Das Unternehmen setzt konsequent auf akkubetriebene Lösungen.

Lärmreduktion durch Technologie

Zur Reduktion von Lärmemissionen setzt Kress auf seine QuietStorm geräuscharme Technologie. Dies umfasst spezifische Konstruktionsansätze, um den Geräuschpegel der Geräte zu minimieren.

Die Rolle des konventionellen Antriebs

Kress ist der Überzeugung, dass die Zukunft ausschließlich den akkubetriebenen Geräten gehört. Insbesondere da die Akkugeräte mittlerweile so leistungsstark wie Benzingeräte sind. Zudem bietet Kress mit dem Cybertank System und einer 8-minütigen Ladung eine Lösung, die das Laden auch fernab einer Steckdose problemlos ermöglicht, ohne dass eine große Menge an Akkus mitgeführt werden muss.

Umgang mit möglichen Verboten in Deutschland

Kress würde eine Einführung vergleichbarer Einschränkungen oder Verbote in Deutschland begrüßen, da Anwender sich dann zwangsläufig mit den bereits angebotenen, alternativen Lösungen auseinandersetzen müssten.

Bosch: Akku als zukünftiger Standard

Bosch sieht in der Akku-Technologie den zukünftigen Standard für Laubbläser und investiert proaktiv in die Weiterentwicklung geräuscharmer und emissionsfreier Produkte. Das Unternehmen ist sich der Marktentwicklung und der Nutzeranforderungen nach umweltfreundlicheren Geräten bewusst.

Aktuelle Geräte: Fokus auf Akku-Technologie

Bosch konzentriert sich auf akkubetriebene Geräte. Als neuestes Modell wird der akkubetriebene GBL 18V-800 genannt. Benzinbetriebene Geräte sind kein Schwerpunkt des aktuellen Portfolios mehr, da Bosch eine klare Richtung hin zu kabellosen Lösungen einschlägt.

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Gezielte Maßnahmen zur Lärmreduktion

Beim GBL 18V-800 hat Bosch ein variables Drehzahlrad integriert, das es erlaubt, die Drehzahl bei Bedarf auf bis zu 8.000 Umdrehungen pro Minute zu reduzieren. Dies ist besonders vorteilhaft in lärmsensiblen Umgebungen. Bosch analysiert gezielt, welche Frequenzen in den Geräten als problematisch für Umwelt oder Tiere empfunden werden könnten und arbeitet daran, diese im gesamten Entwicklungsprozess zu reduzieren.

Konventioneller Antrieb auf dem Rückzug

Aus der Perspektive von Bosch werden konventionelle, sprich benzinbetriebene Antriebe, weiterhin eine zeitlich begrenzte Rolle auf dem Markt spielen. Es wird jedoch ein deutlicher und stetiger Bedeutungsverlust erwartet, der sich im Heimanwendersegment noch rascher vollziehen wird. Während benzinbetriebene Geräte in spezifischen professionellen oder sehr anspruchsvollen Anwendungen ihre Relevanz behalten könnten, weist die Zukunft eindeutig in Richtung kabelloser Lösungen. Dies wird durch Fortschritte in der Batterietechnologie, gesteigerte Leistung, verbesserte Benutzerfreundlichkeit und ein wachsendes Umweltbewusstsein vorangetrieben. Bosch betrachtet Akkuleistung nicht als bloße Alternative, sondern als den zukünftigen Standard.

Strategische Investitionen in Deutschland

Bosch investiert kontinuierlich und proaktiv in sein Laubbläser-Produktportfolio, unabhängig von potenziellen zukünftigen Beschränkungen in Deutschland. Ziel ist es, durch fortlaufende Innovationen in der Geräuschminderungstechnologie Produkte zu entwickeln, die höchsten Ansprüchen an geringe Emissionen genügen, ohne Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit einzugehen.

Schutz von Kleinstlebewesen und Biodiversität

Der Schutz von Kleintieren und der Biodiversität ist ein zentraler Aspekt der Produktentwicklung bei Bosch. Das Unternehmen analysiert gezielt problematische Frequenzen und arbeitet daran, diese zu reduzieren. Der konsequente Übergang zu akkubetriebenen Geräten führt zum Entfall schädlicher Emissionen wie Kohlenmonoxid oder unverbrannter Kohlenwasserstoffe, die die lokale Tierwelt direkt beeinträchtigen könnten. Modelle wie der GBL 18V-800 bieten zudem eine intuitive variable Geschwindigkeitseinstellung. Diese ermöglicht Nutzern, gerade in sensiblen Gebieten mit hoher Biodiversität, eine feinere und dosiertere Steuerung des Geräts, was in Kombination mit emissionsfreiem Betrieb und Geräuschoptimierung als Beitrag zum Schutz der natürlichen Umgebung gesehen wird.

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