Verdichtung
Grabenwalze von Ammann setzt auf Panzersteuerung und sensorbasierte Sicherheit

Der Baumaschinenhersteller Ammann bringt mit der ARR 1585-2 eine neue ferngesteuerte Grabenwalze auf den Markt, die den Rangieraufwand im Tiefbau reduziert. Dank eines vom Kompaktlader adaptierten Allradantriebs dreht sich die Maschine auf der Stelle. Das System ist ab sofort für Bauunternehmen und GaLaBauer verfügbar.

Dauerhafte stabile keramische Terrassenflächen
SAKRET Hydraulischer Systemaufbau: Denn das Verlegesystem darunter entscheidet über die Langlebigkeit keramischer Außenbelägen.
Im Kanal- und Leitungsbau sowie bei der Bodenverdichtung im Erdbau limitieren beengte Platzverhältnisse oft die Effizienz konventioneller Verdichtungsgeräte. Häufige Rangiermanöver kosten Zeit und mindern die Produktivität. Die neue Grabenwalze Ammann ARR 1585-2 löst dieses Problem durch ein verändertes Antriebskonzept: Vier unabhängige Hydraulikmotoren ermöglichen eine sogenannte Skid-Steering-Performance. Durch diese Panzersteuerung kann sich die Maschine im Graben um 360 Grad auf der Stelle drehen.
Der optimierte Allradantrieb sorgt für die notwendige Traktion auf schwierigem Untergrund. Die Walze erreicht eine Steigfähigkeit von bis zu 30 Prozent bei einer seitlichen Stabilität von maximal 25 Prozent.
Reduzierte Überfahrten und variable Arbeitsbreite
Das zentralisierte Vibrationssystem ist zwischen den Bandagen positioniert. Bei einer Frequenz von 33 Hz und einer Amplitude von 1,6 Millimetern erzeugt das System eine Verdichtungskraft von 75 kN. Durch die Leistungsdaten lässt sich die geforderte Zielverdichtung mit weniger Überfahrten als bei den Vorgängermodellen realisieren, was den Kraftstoffverbrauch im Tiefbau senkt.
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Für Flexibilität bei unterschiedlichen Grabenprofilen sorgt das variable Format. In der Standardausführung weist die Walze eine Basisarbeitsbreite von 640 Millimetern auf. Über optionale Bandagenverbreiterungen kann die Arbeitsbreite für größere Flächen im Erdbau oder GaLaBau auf 850 Millimeter erweitert werden. Der verbaute, wassergekühlte Kubota-Dieselmotor (15,6 kW / 21 PS) erfüllt die Emissionsstandards der EU Stufe V und benötigt im Vergleich zur Vorgängergeneration 62 Prozent weniger Hydrauliköl.
Höherer Arbeitsschutz auf der Baustelle

Ein wesentlicher Fokus der Neuentwicklung liegt auf der Ergonomie und dem Arbeitsschutz auf der Baustelle. Durch die vollständige Infrarot-Fernsteuerung muss der Bediener für die Grabenverdichtung nicht mehr selbst im Gefahren- und Abgasbereich des Grabens stehen, sondern steuert das Gerät aus sicherer Distanz.
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Um Unfälle im Baustellenumfeld zu vermeiden, nutzt die Steuerung zwei redundante Signaltechnologien. Die Infrarot-Verbindung erfordert eine direkte Sichtlinie zwischen Bediener und Maschine; wird diese durch Hindernisse unterbrochen, stoppt die Walze selbsttätig. Zusätzlich spannen integrierte 3D-LF-Antennen eine aktive Schutzzone mit einem Radius von zwei Metern um das Gerät auf. Sobald der Bediener diesen Sicherheitsbereich betritt, schaltet sich die Grabenwalze automatisch ab.
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