Baumpflege
Baumpflege im Extrem: Was die Hinowa Lightlift 40.18 leistet

Alte Eichen, Linden oder Kastanien mit weit ausladenden Kronen stellen Baumpfleger vor besondere Hürden. Auf beengten Privatgrundstücken entscheidet oft nicht die reine Maximalhöhe, sondern wie sicher und wirtschaftlich sich schwer zugängliche Äste über Hindernisse hinweg erreichen lassen.

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Typische Einsatzsituation auf einem Privatgrundstück: Eine mächtige alte Eiche überragt die gesamte Gartenanlage, einzelne Äste müssen zurückgeschnitten werden. Da sich unter dem Baum empfindliche Sträucher und eine feste Grundstückseinfriedung befinden, lässt sich eine Arbeitsbühne nicht unmittelbar unter jedem Ast platzieren.
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„Bei großen alten Bäumen ist die Höhe oft gar nicht das größte Problem. Entscheidend ist, wie weit die Krone auslädt und von welcher Position aus ich die einzelnen Äste erreichen kann. Im Idealfall komme ich von einem Aufstellort aus an möglichst viele Arbeitsbereiche heran.“Alexander Stützle, Forstwirtschaftsmeister
Für Aufgaben dieser Art setzt der Forstwirtschaftsmeister, dessen Betrieb Leistungen „rund um’s Holz“ sowie Grünpflegearbeiten anbietet, auf die Hinowa Lightlift 40.18. Die Raupenarbeitsbühne stellt eine maximale Arbeitshöhe von 40,20 Metern bereit. Entscheidender für die Praxis ist jedoch ihre seitliche Reichweite: Bei einer Korblast von 230 Kilogramm erreicht die Maschine eine seitliche Ausladung von bis zu 17,50 Metern. Stehen 300 Kilogramm Korblast im Arbeitskorb an, beträgt die maximale Reichweite 16,50 Meter (jeweils vorbehaltlich des genehmigten Einsatzbereichs).
Dank einer Übergreifhöhe (Up & Over) von 20,9 Metern und ihrem mehrteiligen Gelenkmast greift die Bühne über Kanten und Hindernisse hinweg, um Arbeitspositionen tief im Inneren weit ausladender Kronen anzusteuern. „Wenn ich einen Ast in 25 Metern Höhe bearbeiten muss, hilft mir eine Arbeitshöhe von 40 Metern allein noch nicht weiter. Ich muss auch seitlich an ihn herankommen. Gerade bei ausladenden Kronen sind Reichweite und Gelenkgeometrie deshalb wichtige Auswahlkriterien“, betont Stützle.
Millimeterarbeit per Fernbedienung: Korb und Fahrwerk präzise führen

1,20 Meter Transportbreite und 16 Grad Steigfähigkeit
Bevor die eigentlichen Schnittarbeiten beginnen, verlangen die örtlichen Gegebenheiten häufig fahrtechnische Kompromisse: Schmale Zufahrtstore, verwinkelte Zuwege, empfindliche Grünflächen oder abschüssiges Gelände erschweren das Erreichen des Aufstellortes. Die Hinowa Lightlift 40.18 ist für derart beengte Passagen dimensioniert: Mit einer Transportbreite von 1,20 Metern und einer Bauhöhe von 1,99 Metern passiert sie selbst schmale Gartentore und Zugänge. Um die Standfestigkeit im Gelände zu erhöhen, lässt sich das variable Raupenfahrwerk von 1,20 Meter auf 1,70 Meter hydraulisch verbreitern. Die Steigfähigkeit der Maschine beträgt bis zu 16 Grad. Besondere Sorgfalt verlangen weiche Untergründe und Hanglagen, bei denen die Befahrbarkeit des Geländes klar von einer sicheren Abstützung am Standort getrennt werden muss. Auch die Tragfähigkeit des Bodens und der Schutz sensibler Wurzelbereiche fließen in die Vorbereitung des Aufstellorts ein.
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