Welche Wegedecke den Dresdner Zwinger fit für die Zukunft macht
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist der Innenhof des Dresdner Zwingers wieder komplett zugänglich. Ob Witterung oder Besucheransturm: Das Wegenetz der spätbarocken Sehenswürdigkeit ist nun gewappnet, dafür soll die wassergebundene Wegedecke des Baustoffspezialisten Tegra sorgen.

Eine Gesamtfläche von rund 9.000 Quadratmetern wurde in dem weltberühmten Bauwerk neu belegt – mit eigens entwickelten Sondermischungen des komplett aus Steinbrüchen stammenden gebrochenen Naturmaterials. Das teilt das Bielefelder Unternehmen mit. Die Deckschicht Plazadur in der Variante 0/8 Millimeter erhielt mit der dynamischen Schicht Bergolit 0/16 Millimeter eine stabile Basis. Mehr als 1.700 Tonnen Material wurden zwischen Oktober 2024 und Juni 2025 auf den historischen Wegen des Dresdner Zwingers verbaut.
Tegra fertigt in sechs eigenen Produktionsstätten vielseitige Spezialbaustoffe für den Garten- und Landschaftsbau sowie unterschiedliche Sportflächen. Zur Produktpalette im GaLaBau-Bereich zählen neben Wegebelägen und Vegetationstragschichten auch werksgemischte Baumsubstrate sowie Zubehör.
Dresdner Zwinger: Was die wassergebundene Wegedecke bringt
Die wassergebundene Wegedecke soll nach Herstellerangaben sowohl mit Stabilität und Witterungsbeständigkeit als auch ästhetischen, wirtschaftlichen und ökologischen Argumenten überzeugen. Das Material wirke durch systemimmanente Wasserdurchlässigkeit konstruktiv der Flächenversiegelung entgegen. Damit werde ein Beitrag gegen den Klimawandel geleistet, so Tegra. Niederschlagswasser könne direkt versickern, werde im Aufbau zwischengespeichert und halte diesen länger feucht. In den Sondermischungen für den Zwinger kamen dem Unternehmen zufolge ausschließlich Granit-Gesteine zum Einsatz, die aufgrund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften für zusätzliche Scherfestigkeit und Härte sorgen.
Widerstandsfähigkeit der Deckschicht

Die Widerstandsfähigkeit in exponierten Zonen unterstützt zudem Tegras wasserdurchlässiges Bindemittel „TEGSTAB“. Das zu Pulver zermahlene aktive Copolymer kann der Naturstein-Deckschicht werksmäßig beigemischt werden. Selbst auf Gefällestrecken mit einer Steigung von bis zu 15 Prozent, unter stärkeren Belastungen – etwa durch Fahrzeuge oder hohes Besucheraufkommen – sowie bei heftigen Regenfällen bleibe die Wegedecke in Form, versichert das Unternehmen.
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Quelle: Tegra
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