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Wohnungsbaukrise: Kalksandsteinindustrie hofft auf Trendwende
Trotz herausfordernder Marktlage konnte Kalksandstein seine Stellung als Marktführer in Deutschland im mehrgeschossigen Wohnungsbau verteidigen. | Foto: Xella

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Die Wohnungsbaukrise dauert inzwischen vier Jahre an und hinterlässt deutliche Spuren, etwa in der Kalksandsteinindustrie. Nach Angaben des Bundesverbandes Kalksandstein, der jetzt seine Geschäftsberichte 2024/2025 vorgelegt hat, sank der Steinabsatz 2024 um weitere 18,25 Prozent auf 1,25 Milliarden Vol.-NF, das entspricht rund 2,8 Millionen Kubikmetern. Zuvor hatten sich die Genehmigungszahlen im Wohnungsneubau bereits halbiert. Die Zahlen für 2025 zeigen lediglich eine Abbremsung der Talfahrt, so der Verband. Für 2026 zeichnet sich eine reale Chance für eine Trendwende ab, hatte zuvor der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands, Jan Dietrich Radmacher, gesagt.

Marktanteil: KS führend im mehrgeschossigen Wohnungsbau

Trotz des Absatzrückgangs bleibt Kalksandstein im mehrgeschossigen Wohnungsbau Marktführer. Bei rund 34 Prozent der im Jahr 2024 fertiggestellten 12.663 Wohngebäude mit drei oder mehr Wohneinheiten kam der Baustoff zum Einsatz, wie der Bundesverband mitteilte. Vor allem im Segment des bezahlbaren Wohnraums spiele Kalksandstein weiterhin eine zentrale Rolle.

Politik: KS-Industrie fordert Bekenntnis zum Neubau

"Wir können das Ruder herumreißen, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen: Entbürokratisierung, verlässliche Förderung und ein klares Ja zum Wohnungsneubau.“ Roland Meißner | Foto: Bundesverband Kalksandsteinindustrie/Henning Stauch
"Wir können das Ruder herumreißen, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen: Entbürokratisierung, verlässliche Förderung und ein klares Ja zum Wohnungsneubau.“ Roland Meißner | Foto: Bundesverband Kalksandsteinindustrie/Henning Stauch

Geschäftsführer Roland Meißner sieht trotz der angespannten Lage erste Hoffnungsschimmer. „Auch wenn die wirtschaftliche Lage in der Baustoffindustrie weiterhin äußerst angespannt ist – die Wohnungsbaukrise trifft auch die Kalksandsteinindustrie mit voller Wucht – sehen wir ein leichtes Licht am Horizont“, so Meißner. Entscheidend seien weniger Bürokratie, eine verlässliche Förderkulisse und ein klares politisches Bekenntnis zum Neubau. „Dann haben wir die Chance, aus der Talsohle in einen nachhaltigen Aufschwung zu kommen“, so Meißner weiter.

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KS-Verband: 125 Jahre Gemeinschaft

Die Kalksandsteinindustrie blickt auf 125 Jahre Verbandsarbeit zurück. Die Organisation entstand 1900 aus dem gemeinsamen Anspruch der Unternehmer an Qualität und Standards. Heute fungiert sie als Netzwerk, Koordinationsstelle und Sprachrohr der Branche, wie der Verband betont. Gerade unter dem aktuellen wirtschaftlichen Druck werde der gemeinschaftliche Ansatz zum Vorteil, da Erfahrungen geteilt und Lösungen gemeinsam entwickelt würden. Zum Verband gehören neben vielen kleineren KS-Werken die Markenhersteller Xella, Unika, H+H, Zapf und Circel.

Forschung: Klimaneutralität im Fokus

Ein zentrales Element ist die vorwettbewerbliche Praxisforschung der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. Mit durchschnittlich rund zehn Forschungsprojekten pro Jahr arbeitet sie an der Optimierung von Prozessen und an der Transformation hin zu einer klimaneutralen Produktion. Seit 1990 konnten die CO₂-Emissionen laut Verband um 41 Prozent reduziert werden. Aktuelle Projekte beschäftigen sich unter anderem mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Senkung des Energieverbrauchs bei der Autoklavierung, mit alternativen Bindemitteln sowie mit der Entwicklung multifunktionaler Filter aus Mauerwerksbruch. So wurde beispielsweise die E. Bayer Baustoffwerke für einen Kalksandstein ausgezeichnet, der durch Recycling-Sand und optimierte Produktion rund 40 % weniger CO₂ verursacht.

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