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Wohnungsbau: BVMB warnt vor Überschätzung des Bau-Turbos
Geförderte Wohnungen in Kulmbach: Ohne verlässliche Förderprogramme, so die BVMB, droht der Wohnungsbau bundesweit auf niedrigem Niveau zu stagnieren. | Foto: dechant hoch- und ingenieurbau gmbh

Mit dem sogenannten „Bau-Turbo“ will Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) Verfahren vereinfachen, Hürden abbauen und Baugenehmigungen beschleunigen. Kommunen können künftig Bauanträge zügiger bearbeiten und Projekte nach einer zweimonatigen Frist automatisch genehmigen, wenn kein Widerspruch erfolgt. „Das ist grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung“, sagte BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Allerdings reiche das nicht aus, um den Wohnungsbau wieder in Schwung zu bringen. „Das ist maximal ein erster Schritt, aber damit der Wohnungsbau wirklich wieder in die Gänge kommt, braucht es viel mehr und ganz andere Maßnahmen“, so Gilka.

Finanzielle Anreize für Bauwillige gefordert

Der entscheidende Engpass liege nicht bei den Genehmigungen, sondern bei der Finanzierung. „Ein Bauantrag kann nur genehmigt werden, wenn es überhaupt Bauherren gibt, die bauen wollen und es sich leisten können“, so Gilka. Der Verband fordert daher wirksame Förderprogramme und steuerliche Anreize, um Bauwillige und Investoren zu unterstützen. „Der Bund muss dafür sorgen, dass sich die Menschen das Bauen endlich wieder leisten können. Bauen muss wieder erschwinglich werden“, so der BVMB-Hauptgeschäftsführer.

Kritik an fehlender Förderpolitik

Nach Ansicht des Verbands hat der Bund durch den kurzfristigen Stopp zentraler KfW-Förderprogramme zusätzlich zur Krise beigetragen. Die stark gestiegenen Zinsen infolge der Inflationsbekämpfung hätten den Wohnungsbau zusätzlich ausgebremst. „Ein Bauherr oder Investor baut nicht nur, weil es etwas schneller geht – er baut erst dann, wenn er sein Vorhaben auch sicher finanzieren kann“, sagte Gilka. Deshalb brauche es „ganz schnell sehr effektive und vor allem längerfristig zuverlässige Förderprogramme und Abschreibungsmöglichkeiten“.

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Lage im Wohnungsbau bleibt angespannt

Laut BVMB ist eine nachhaltige Trendwende nicht in Sicht. „Das absolute Tief im Wohnungsbau ist vor allem deshalb gekommen, weil viele potenzielle Bauherren nicht mehr wissen, ob sie ihr Vorhaben auch finanzieren können“, erklärte Gilka. Nur durch staatliche Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen könne sich der Wohnungsbau erholen. Ohne politische Intervention werde Deutschland weiterhin bei rund 230.000 fertiggestellten Wohnungen pro Jahr verharren – deutlich unter dem Regierungsziel von 400.000 neuen Einheiten.

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