Peter Hübner bleibt Präsident der Bauindustrie
Peter Hübner, Vorstand der Strabag AG, Köln, bleibt für weitere vier Jahre Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. Von der Mitgliederversammlung des HDB wurde er jetzt einstimmig wiedergewählt, teilte der Verband mit. Für ihn ist es die dritte Amtszeit als Bauindustriepräsident.


Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation
Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.
Erstmals wurde Hübner 2016 zum Präsidenten des Bauindustrieverbandes gewählt. Mitglied im Präsidium ist er seit 2006, damals als Vorsitzender des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen und Geschäftsführer der Hermann Kirchner Bauunternehmung GmbH. Nach der Übernahme von Kirchner durch die Strabag im Jahr 2008 verantwortete Hübner das Osteuropageschäft der Hermann Kirchner Polska. Vier Jahr später war er als Technischer Direktionsleiter der Strabag-Direktion Großprojekte Nord tätig und geschäftsführend für Strabag-Tochtergesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark verantwortlich. Dem Vorstand der Strabag AG Deutschland gehört er seit 2013 an. Seit letztem Jahr ist Hübner Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).
„Das kommende Jahr wird spannend“, sagte Hübner in seiner nun dritten Antrittsrede. „Große Herausforderungen liegen vor uns: in allen Baubereichen und in der Haushaltspolitik. Auch in unserer Gesellschaft müssen wir uns mit Dingen beschäftigen, die wir längst hinter uns geglaubt oder zumindest gehofft hatten. Für uns als Branchenverband ist es wichtig, dass wir eine klare Haltung zeigen – für eine tolerante und demokratische Gesellschaft.“
Hübner fordert Abbau regulatorischer Hemmnisse
Zum Tag der Bauindustrie schrieb Hübner den anwesenden Politikern – Gäste waren Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Bundesfinanzminister Christian Lindner, Bundesbauministerin Klara Schulz sowie CDU-Fraktionsvorsitzender Friedrich Merz – ins Stammbuch, dass laut einer aktuellen Studie Bauinvestitionen den Industriestandort stärken und ein erhebliches gesamtwirtschaftliches Wachstumspotenzial erzeugen. Nötig sei aber Flexibilität bei der öffentlichen Beschaffung und eine bessere Kooperation aller Projektpartner auf Augenhöhe. Vor allem aber müsse der Staat „die unzähligen regulatorischen Hemmnisse abbauen. Keine Branche ist so durchreguliert wie der Bau“, so Hüber. „Die Trennung von Planung und Bau sowie eine strikte, kleinteilige Auftragsvergabe gibt es in keiner anderen Branche, nur am Bau.“ Die Politik solle das ernst nehmen und genau dort ansetzen. Hübner: „Das kostet keinen Cent extra.“
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