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Strabag mit Rekordergebnis: 20-Milliarden-Marke geknackt

Der europäische Baukonzern Strabag SE hat für das Geschäftsjahr 2025 neue Rekordwerte bei Leistung, Auftragsbestand und Profitabilität gemeldet. Wachstumstreiber waren Infrastruktur- und Industriebau. Der Ausblick auf 2026 ist jedoch verhalten: Der Konzern rechnet mit einer deutlich sinkenden Marge.

Strabag meldet Rekordergebnis: Leistung knackt 20-Milliarden-Marke
Der österreichische Baukonzern Strabag hat 2025 sein bislang bestes Ergebni erzielt. | Foto: Strabag/A.Buchberger

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Der Strabag-Geschäftsbericht für 2025 liest sich beeindruckend: Die Leistung kletterte um 6 % auf 20,42 Mrd. Euro und überschritt damit erstmals die 20-Milliarden-Euro-Schwelle. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 % auf 1,25 Mrd. Euro, was zu einer außergewöhnlich hohen EBIT-Marge von 6,7 % führte (2024: 6,1 %).

Als Wachstumstreiber erwiesen sich vor allem strategische Zukunftsfelder wie der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilität, Energie und Wasser sowie der High-Tech-Industriebau. Diese konnten Herausforderungen wie den späten Haushaltsbeschluss in Deutschland und fehlende kommunale Mittel in Österreich mehr als ausgleichen.

Auftragspolster auf über 31 Milliarden Euro ausgebaut

Die strategische Ausrichtung auf Wachstumsmärkte spiegelt sich im Auftragsbestand eindrucksvoll wider: Er wuchs im Jahresverlauf um 24 % auf einen historischen Höchststand von 31,37 Mrd. Euro. Dieses massive Auftragspolster sichert der Strabag die Auslastung für die kommenden Jahre und bildet die Basis für weiteres Wachstum.

Laut Vorstandsvorsitzendem Stefan Kratochwill seien mit dem Markteintritt in Australien und dem Ausbau des Wasserinfrastrukturgeschäfts entscheidende strategische Schritte gelungen.

Prognose für 2026: Leistung soll weiter steigen, Marge wird sinken

Trotz der Rekordzahlen und des hohen Auftragsbestands blickt der Vorstand verhalten auf das laufende Geschäftsjahr. Für 2026 wird zwar eine weitere Leistungssteigerung auf rund 22 Mrd. Euro erwartet, die Profitabilität wird jedoch voraussichtlich deutlich sinken.

Der Konzern prognostiziert eine EBIT-Marge in einer Bandbreite zwischen 5,0 % und 5,5 %. Dies liegt erheblich unter dem 2025 erreichten Rekordwert von 6,7 %. Als Gründe für diese vorsichtige Prognose nennt die Strabag das herausfordernde Zinsumfeld, geopolitische Unsicherheiten wie der Iran-Krieg und ein allgemein steigender Wettbewerbsdruck. Die hohen Ergebnisse aus 2025 waren laut Bericht unter anderem auf positive Effekte aus Großprojekten und milde Witterungsbedingungen zurückzuführen, die sich nicht zwangsläufig wiederholen lassen. Dennoch plant der Konzern, seine Investitionen im Rahmen der "Strategie 2030" auf hohem Niveau fortzusetzen.

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