Baumaschinen
JCB jetzt mit Co-Vorsitzendem und XXL-Investitionen

Frischer Wind in der Unternehmensspitze von Baumaschinenhersteller JCB: Neben Lord Anthony Bamford ist jetzt dessen Sohn George Co-Vorsitzender des internationalen Konzerns. Zudem gaben die Briten erhebliche Investitionen in den Hauptsitz in Staffordshire sowie die Eröffnung eines neuen Werks in Texas bekannt.
Es handelt sich JCB zufolge um die erste Veränderung an der Spitze des Familienunternehmens seit 50 Jahren. In dieser Zeit habe sich der Betrieb von seinen Wurzeln in Staffordshire zu einem der größten privat geführten Hersteller Großbritanniens mit 23 Werken und mehr als 20.000 Beschäftigten weltweit entwickelt. Die Ankündigung, dass George Bamford gemeinsam mit seinem Vater Lord Bamford den Vorsitz des Familienunternehmens übernehmen werde, erfolgte zeitgleich mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025.
Wirtschaftliche Entwicklung bei JCB
Der Umsatz belief sich nach JCB-Angaben auf 5,7 Milliarden Pfund (etwa 6,66 Milliarden Euro), der Gewinn vor Steuern auf 642 Millionen Pfund (knapp 750 Millionen Euro). Der Absatz erreichte 113.498 Maschinen. Zudem blieb das Unternehmen schuldenfrei und verfügte über keine Nettoverbindlichkeiten, heißt es. Trotz stagnierender Nachfrage in Nordamerika und eines Marktrückgangs von zwölf Prozent in Indien habe JCB seinen weltweiten Marktanteil gesteigert.
Baumaschinenhersteller investiert in Großbritannien
JCB eröffnet neues Werk in den USA
In den USA soll jetzt das neue Eine-Milliarde-Dollar-Werk im texanischen San Antonio eröffnen. Mit einer Fläche von rund 93.000 Quadratmetern ist es das größte JCB-Werk weltweit. Dort werden künftig Loadall-Teleskoplader und Hebetechnik für Nordamerika gefertigt.
„2025 war aufgrund gemischter Marktbedingungen weltweit ein herausfordernderes Jahr. Insgesamt hat JCB jedoch eine starke Leistung erzielt", sagt JCB-CEO Graeme Macdonald.„Der Ausblick für 2026 bleibt trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten positiv, und mit neuen Kapazitäten in Texas und Staffordshire sind wir gut aufgestellt, um von einem moderaten Marktwachstum zu profitieren“
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Quelle: JCB
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