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JCB: Lord Bamford mit Co-Vorsitzendem & XXL-Investitionen in UK & USA

Baumaschinen

JCB jetzt mit Co-Vorsitzendem und XXL-Investitionen

30.09.2026, 09:09, aktualisiert 30.09.2026, 09:20
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JCB: Lord Bamford mit Co-Vorsitzendem & XXL-Investitionen in UK & USA
Doppelspitze bei JCB: George Bamford (rechts) übernimmt gemeinsam mit seinem Vater Lord Anthony Bamford den Vorsitz des Familienunternehmens. | Foto: JCB

Frischer Wind in der Unternehmensspitze von Baumaschinenhersteller JCB: Neben Lord Anthony Bamford ist jetzt dessen Sohn George Co-Vorsitzender des internationalen Konzerns. Zudem gaben die Briten erhebliche Investitionen in den Hauptsitz in Staffordshire sowie die Eröffnung eines neuen Werks in Texas bekannt.

Es handelt sich JCB zufolge um die erste Veränderung an der Spitze des Familienunternehmens seit 50 Jahren. In dieser Zeit habe sich der Betrieb von seinen Wurzeln in Staffordshire zu einem der größten privat geführten Hersteller Großbritanniens mit 23 Werken und mehr als 20.000 Beschäftigten weltweit entwickelt. Die Ankündigung, dass George Bamford gemeinsam mit seinem Vater Lord Bamford den Vorsitz des Familienunternehmens übernehmen werde, erfolgte zeitgleich mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2025.

Wirtschaftliche Entwicklung bei JCB

Der Umsatz belief sich nach JCB-Angaben auf 5,7 Milliarden Pfund (etwa 6,66 Milliarden Euro), der Gewinn vor Steuern auf 642 Millionen Pfund (knapp 750 Millionen Euro). Der Absatz erreichte 113.498 Maschinen. Zudem blieb das Unternehmen schuldenfrei und verfügte über keine Nettoverbindlichkeiten, heißt es. Trotz stagnierender Nachfrage in Nordamerika und eines Marktrückgangs von zwölf Prozent in Indien habe JCB seinen weltweiten Marktanteil gesteigert.

Baumaschinenhersteller investiert in Großbritannien

Bei den Investitionen in Großbritannien steht die 100-Millionen-Pfund-Modernisierung des Unternehmenssitzes in Staffordshire im Fokus . Dort befindet sich JCB seit 1950, als Firmengründer Joseph Cyril Bamford die Produktion in eine ehemalige Käserei in Rocester verlegte. Teil des Projekts sind eine vollautomatische Pulverbeschichtungsanlage im Wert von 60 Millionen Pfund sowie umfassend modernisierte Produktionsbereiche. Damit sollen mehr als 8.000 Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich langfristig gesichert werden. „Die Rekord-Investitionen in unsere Standorte und neue Produkte sind gute Nachrichten für Großbritannien und gute Nachrichten für JCB“, sagt George Bamford.

JCB eröffnet neues Werk in den USA

In den USA soll jetzt das neue Eine-Milliarde-Dollar-Werk im texanischen San Antonio eröffnen. Mit einer Fläche von rund 93.000 Quadratmetern ist es das größte JCB-Werk weltweit. Dort werden künftig Loadall-Teleskoplader und Hebetechnik für Nordamerika gefertigt.

„2025 war aufgrund gemischter Marktbedingungen weltweit ein herausfordernderes Jahr. Insgesamt hat JCB jedoch eine starke Leistung erzielt", sagt JCB-CEO Graeme Macdonald.„Der Ausblick für 2026 bleibt trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten positiv, und mit neuen Kapazitäten in Texas und Staffordshire sind wir gut aufgestellt, um von einem moderaten Marktwachstum zu profitieren“

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Quelle: JCB

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