Tiltrotator
Zylinder und MiC 4.0: Was kann der neue Tiltrotator von MTS Schrode?

Keine hervorstehenden Bauteile bei beengten Platzverhältnissen und offene Schnittstellen für digitale Steuerungen: Für Bagger der 8- bis 10-Tonnen-Klasse bringt MTS Schrode mit dem TR10 einen kompakten Tiltrotator auf den Markt, der eine geschützte Zylinderkonstruktion mit automatischer Werkzeugerkennung verbindet.

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Das Anbaugerät ermöglicht es, Werkzeuge endlos zu rotieren und zu beiden Seiten um jeweils 45 Grad zu schwenken. Ein wesentliches Konstruktionsmerkmal des TR10 liegt in seiner schlanken Silhouette: MTS Schrode verbaut die Schwenkzylinder vollständig im Inneren des Gehäuses. Im Vergleich zu konventionellen Konstruktionen mit außenliegenden Zylindern stehen seitlich keine Bauteile über, was das Risiko von Beschädigungen beim Arbeiten an Wänden, Verbauelementen oder Grabenkanten verringert. Ebenfalls geschützt im Inneren der Konstruktion befindet sich der mechanische Schwenkanschlag, der die Bauteile vor harten Stößen bewahrt.
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Flexibler Werkzeugwechsel: Duo-Konzept für zwei Bedienwege
Für das Kuppeln der Anbauwerkzeuge setzt MTS Schrode am unteren Schnellwechsler auf das sogenannte Duo-Konzept. Dieses bietet Maschinenführern je nach Situation zwei alternative Wege zum Gerätewechsel: Entweder die mechanische Bedienung, bei der der Wechsel manuell per Hebel direkt am Tiltrotator vorgenommen wird. Oder in der Kabinenbedienung. Abhängig von der gewählten Ausstattungsvariante lässt sich dabei das Anbauwerkzeug hydraulisch oder vollhydraulisch bequem vom Fahrersitz aus ver- und entriegeln.
Offene digitale Vernetzung: Automatische Geräteerkennung über MiC 4.0
Neben den mechanischen Merkmalen ist der TR10 auf die digitalisierte Baustelle ausgelegt. Das Gerät ist ab Werk „MiC 4.0-ready“. Über diesen Standard erkennt das Trägergerät das gekoppelte Anbauwerkzeug automatisch, ohne dass Parameter manuell eingegeben werden müssen. Für den Einsatz mit Maschinenführungssystemen lässt sich der Tiltrotator mit Sensorik ausrüsten. Rotationswinkelsensoren, die die Rotations- und Schwenkwinkel in Echtzeit erfassen. Steuerungsintegration, die den Tiltrotator direkt in die hauseigenen MTS 3D-Baggersteuerungen einbinden. Oder herstellerunabhängig, denn auch die Anbindung an 3D-Maschinensteuerungen anderer Hersteller ist möglich.
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