So lässt sich Sprit sparen in der Iran-Krise
Hohe Öl- und Dieselpreise treffen die Bauwirtschaft in der Iran-Krise direkt – besonders dort, wo große Flotten im Dauerbetrieb laufen oder schwere Kolosse gewaltige Materialmengen bewegen müssen. Welche Möglichkeiten bieten sich, Energie und somit Kosten bei Baumaschinen zu sparen? Tipps von Caterpillar-Händler Zeppelin.


Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation
Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.
Gerade im Erd-, Straßen- und Tiefbau summieren sich binnen kurzer Zeit enorme Kraftstoffmengen. Als entscheidend bezeichnet Zeppelin weniger die Betriebsstunde als den Verbrauch pro bewegte Tonne. Ein zentraler Hebel bleibe daher die Reduzierung von Leerlaufzeiten. Unproduktives Laufenlassen der Maschinen treibt den Dieselverbrauch in die Höhe. Ob kurze Wartezeiten im Produktionsablauf, schlecht abgestimmte Transportketten oder unnötiger Stillstand in Pausen – jede Leerlaufminute kostet Geld.
Hinzu kommt, dass die Serviceintervalle in kürzerer Zeit anstehen, wenn der Betriebsstundenanzeiger weiterläuft. Damit der Einsatz der Baumaschinen beim Laden, Ausbaggern und Transportieren nicht zu unnötigen Kraftstoffverbräuchen führt, gilt es darum, vor allem die Zeit zu reduzieren, in der die Geräte unproduktiv sind.
So verursachen Baumaschinen im Leerlauf unnötige Kosten
Produktionsbedingter Leerlauf
Davon ist die Rede, wenn eine Maschine auf das Be- und Entladen warten muss. Die einzelnen Intervalle bewegen sich zwischen null und fünf Minuten. Diese kurzen Leerlaufintervalle wiederholen sich über den ganzen Tag.
Systembedingter Leerlauf
Diese Leerlaufintervalle betragen zwischen null und 30 Minuten. Sie treten beispielsweise auf, wenn Muldenkipper gruppenweise eintreffen und wenn das Ladegerät erst voll beschäftigt ist und dann warten muss, bis die Transportgeräte wieder zur Verfügung stehen. „Wiederholt sich dieses Phänomen über den gesamten Tag immer wieder, dann muss die Ursache dafür gefunden werden. Möglich, dass etwa die Skw-Flotte nicht richtig aufeinander abgestimmt ist. Denkbar ist auch, dass die Maschinengröße nicht die richtige ist“, nennt Bernhard Tabert, bei Zeppelin verantwortlich für das Flottenmanagement, mögliche Gründe und Anhaltspunkte, die ein Unternehmen überprüfen sollte.
Es mache bereits einen großen Unterschied aus, mit welcher Technik gearbeitet wird und wie diese auf die Arbeitsprozesse abgestimmt ist, um volle Maschinennutzlast und minimale Ladezeiten zu generieren. Aber auch die Einsatzbedingungen vor Ort, etwa die Beschaffenheit der Fahrwege, haben einen Einfluss darauf, wie effizient die Baumaschinentechnik eingesetzt werden kann.
Abnormaler Leerlauf
Dieser hat mit der reinen Produktion nichts zu tun hat. Hier bewegt sich das Intervall zwischen null und 300 Minuten. Dazu zählt etwa das Warmlaufen der Baumaschine am Morgen, wenn der Fahrer noch mal einen Kaffee trinkt, oder weil das Arbeitsgerät wegen der Klimaanlage oder Heizung nicht ausgeschaltet wird. „Viele Fahrer denken, das macht doch nichts, wenn der Bagger oder Radlader dann weiterläuft. Sie wissen nicht, was eine Stunde Leerlauf kostet. Das Bewusstsein ist oftmals gar nicht vorhanden“, sagt Tabert.
Leerlauf von Baumaschinen ermitteln und Spritverbrauch senken
Transparenz schaffen Telematik und Flottenmanagementsysteme wie das von Caterpillar entwickelte Flottenmanagement, das Zeppelin in Form von „ProductLink“ einführte. Es greift auf die Daten von Cat-Baumaschinen zurück. Über „VisionLink“, der internetbasierten Software, werden die Daten ausgewertet und übersichtlich dargestellt, sodass der Leerlauf erfasst werden kann, die den Verbrauch und den Leerlauf sichtbar machen. Aber auch der Kraftstoffverbrauch wird über „VisionLink“ ermittelt und angezeigt, wann wie viel Diesel benötigt wurde.
Im Bau kennen wir uns aus!
Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.
Gleich abonnieren!


Ebenso entscheidend ist der Faktor Mensch: Geschulte Fahrer können den Kraftstoffbedarf deutlich senken. Fahrerschulungen, der richtige Einsatz moderner Assistenzsysteme und ein bewusster Umgang mit der Technik zahlen sich gerade in Zeiten hoher Energiepreise unmittelbar aus.
Lesen Sie auch:
Quelle: Zeppelin
Neueste Beiträge:
Meistgelesene Artikel
Jetzt Ausschreibungen finden
Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.


Bau


Dienstleistung


Lieferung
Verwandte Bau-Stichworte:
Top Bau-Stichworte:
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.








