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Trailerbau: Fliegl rüstet Standorte massiv auf
Vor den Toren des Fliegl Werks 2: Ein MAN-Kippsattelzug mit Leichtbau-Alu-Mulde. | Foto: FH

Fliegl Fahrzeugbau ist kein Massenproduzent, sondern steht für kundenorientierte, extravagante und ausgeklügelten Detaillösungen im Trailer-Bau. Davon zeugen beispielsweise die konische Muldenform beim Kippsattel, das Curved-Chassis mit rundem, flachem Rahmenhals, das schwenkbare Stehpodest, das Quick-Lock-System oder der Leichtbau ganz allgemein. Auch 2026 sorgt Helmut Fliegl für eine Überraschung und zaubert während der Fliegl Innovation Days 2026 mit rund 500 Kunden einen neuen Auflieger für die Chemie-Branche aus dem Hut.

Das erste Fliegl Chemie-Chassis geht an den Tankcontainer-Dienst Köppen. | Foto: FH
Das erste Fliegl Chemie-Chassis geht an den Tankcontainer-Dienst Köppen. | Foto: FH

Effizientere Trailerproduktion für den Bauverkehr

Derartige Sonderwunschfahrzeuge, die fast in Handarbeit entstehen, benötigen viel Gehirnschmalz, sorgen für hohen Aufwand und kosten mehr Zeit. Dafür seien die Mitarbeiter im Werk 1 am Fliegl-Stammsitz in Triptis prädestiniert. Unweit davon entfernt befindet sich das größere Fliegl Werk 2, wo die Serienfertigung von taktfähigen Aufliegern wie Kippsattel, Containerchassis, Curtainsider und Schubbodenfahrzeuge vom Band laufen. In beiden Werken an der Autobahn A9 wird der Produktionsprozess unter dem Motto „Fit 2030“ gerade vom Kopf auf die Füße gestellt. Dafür wurden bereits 4 Mio. € in den Standort investiert. Noch einmal 10 Mio. € sind für 2026 geplant. Zusätzliche Werkshallen sollen dafür sorgen, dass sich die innerbetrieblichen Transportwege und die Durchlaufzeiten massiv verkürzen. Die angelieferten, feuerverzinkten oder lackierten Rahmen im Werk 1 gelangen dann in einen neuen Eingangsbereich und müssen die Fertigungshalle bis zur Fertigstellung des kompletten Fahrzeugs nicht mehr verlassen.

Investitionen für kürzere Wege und mehr Tempo

Durch das stetige Wachstum sind im Laufe der Jahre im Triptiser Werk 1 die Wege zwischen Lager, Schweißerei, Montage und Endmontage recht lang geworden. Mit dem neuen Hallenkomplex sei damit Schluss. Alle Stationen befinden sich künftig unter einem Dach, die Komponenten und Fahrzeuge müssen nicht mehr über das Werksgelände transportiert werden. Zudem lasse sich der Werkverkehr zwischen allen Stationen deutlich verkürzen. Exakt 74% weniger Strecke müssen die E-Staplerfahrer künftig zurücklegen. Statt einem Kilometer seien nur 260 m zu bewältigen. „Mit der Werksumstellung ergeben sich pro Jahr innerbetrieblich 1.150 km weniger Strecke, die zurückgelegt werden muss. Das ist so viel wie von Triptis nach Kiel und zurück“, erklärt Helmut Fliegl.

Fliegl-Geschäftsführer Helmut Fliegl weist auf die gravierendsten Qualitätsunterschiede zum Wettbewerb hin. | Foto: FH
Fliegl-Geschäftsführer Helmut Fliegl weist auf die gravierendsten Qualitätsunterschiede zum Wettbewerb hin. | Foto: FH

Nachhaltige Energieversorgung mit PV-Anlage am Standort

Neben den kurzen Wegen spart das auch viel noch Energie. Die holt sich Werksleiter Maximilian Fliegl vom Dach der Produktions- und Lagerhallen. Dort sind mehr als 40.000 Photovoltaik-Module installiert, die mit 5 MW Leistung dreimal mehr Ökostrom produzieren als das gesamte Werk benötigt und den Überschuss ins öffentliche Stromnetz einspeisen.

Neue Schweißroboter für robuste Trailer-Chassis

Die Chassis selbst werden bei Fliegl zum größten Teil im Werk 2 per Roboter oder per Hand geschweißt. Nur etwa ein Viertel der Rahmen für die Fliegl-Anhänger und -Auflieger steuert der Betrieb Strolit in Bosnien-Herzegowina bei, der ebenfalls über modernste Schweißtechniken verfügt und seit 2018 die Fliegl-Firmengruppe verstärkt. Um die Effizienz zu steigern und eine dauerhaft gleichbleibende Qualität zu garantieren, nehmen an den Innovation Days zwei neue Schweißroboter – Nummer 22 und 23 – offiziell den Betrieb auf. Damit erhöht sich der Anteil der Eigenfertigung weiter. Die Schweißroboter von Panasonic können sowohl Alu- als auch Stahlmulden sowie komplette Chassis präzise und schnell in den Anlagen mit 15 m Spannlänge schweißen. Wie bei einer Schiffstaufe lässt Fliegl zur Einweihung eine Flasche Champagner an der ersten, geschweißten Kippmulde zerschellen. Dass diese erst beim zweiten Versuch und mit Nachhilfe am Stahl zerspringt, muss nicht als böses Omen gedeutet werden. Schließlich kann ein Schweißroboter in der Werkhalle nicht wie ein Schiff im Meer versinken.

Neue Schweißroboter im Werk 2 sollen die Effizienz und die Qualität beim Fertigen der Kippmulden nochmals erhöhen. | Foto: FH
Neue Schweißroboter im Werk 2 sollen die Effizienz und die Qualität beim Fertigen der Kippmulden nochmals erhöhen. | Foto: FH

Live-Test auf der Kipper-Testanlage

Eindrucksvoll demonstriert die Fliegl-Mannschaft einen Live-Test auf der hauseigenen Kipper-Testanlage, die der Hersteller 2008 in Betrieb genommen hat. Ein MAN mit halb angehobener, beladener Stahlmulde dient als Versuchskaninchen. Die Anlage vermag den Kipperzug einseitig in die Höhe zu hieven, so dass ein seitlicher Kippwinkel bis 12 Grad und mehr entsteht, ohne dass sich die Kippbrücke verselbständigt und an der hoch aufragenden Fangfläche vorm Umkippen abstützen muss. „Wir garantieren, wo unser Fliegl-Kipper noch stehen, da liegt ein anderer bereits auf der Seite. Dafür stehe ich mit meinem Namen“, verkündet der gebürtige Oberbayer recht großspurig, hat dabei aber stets die Ergebnisse der Selbstversuche mit zahlreichen Wettbewerbsprodukten im Hinterkopf. Gleichzeitig verspricht der 57-Jährige eine fünfjährige Garantie auf seine Chassis.
Die eigene Kipper-Testanlage wurde bereits in 2008 zur Ermittlung der Kippstabilität von Kippaufliegern errichtet. | Foto: FH
Die eigene Kipper-Testanlage wurde bereits in 2008 zur Ermittlung der Kippstabilität von Kippaufliegern errichtet. | Foto: FH

Mehr Kippstabilität auf der Baustelle mit Drive-On

Für hohe Kippstabilität hat Fliegl längst den Kippstabilisator Drive-On entwickelt, der gleichzeitig als Anfahrhilfe fungiert. Beim Aktivieren von Drive-On klappen pneumatisch zwei Stützen an der letzten Trailerachse hoch, die nach Ablassen der Luftfederung eine starre Verbindung zwischen der letzten Achse und dem Rahmen erzeugt und so mehr Stabilität bringen. Auf der Kippertest-Anlage hat Fliegl das Einfedern mit und ohne Kippstabilisator gemessen. Dabei ergab sich, dass die seitliche Neigung der hochgestellten Kippmulde mit aktiviertem Drive-On nur halb so groß war wie ohne den Kippstabilisator. Die Thüringer sind sich sicher, mit Drive-On etliche Kippunfälle verhindern zu können.

Tieflader und Tiefbettsattel für schwere Baumaschinen

Neben Stahl- und Aluminium-Kippsattel in verschiedenen Größen bietet Fliegl für den Bau auch Tieflader, Tiefbettsattelauflieger, Tandem-Dreiseitenkipper, Tandem-Tiefbett- und Tandem-Plattformanhänger an. Die Tieflader-Palette startet bei Anhänger für acht Tonnen Gesamtgewicht. Darüber hinaus gehören zum aktuellen Produktprogramm noch Curtainsider-Sattelauflieger, Dolly und Auflieger für Lang-Lkw, Pritschensattel, Wechselpritschenanhänger, und Schubbodenfahrzeuge.

Containerchassis im Fokus der Innovation Days

Zu den Fliegl Innovation Days rückt das Unternehmen unter anderem die Containerchassis in den Mittelpunkt. Für die Demonstration rollt zuerst ein 20-Fuß-Containerchassis mit Heck- und Frontausschub in die Halle. Wichtig sind die Ausschübe für die Positionierung der Container auf dem Chassis, um die jeweilige Sattellast einzuhalten. Ein vollverzinktes Vario-Chassis, mit dem 20-, 30-, 40-, und 45-Fuß-Container transportiert werden können, ergänzt das Ensemble. Über einen roten Hebel am Chassis lässt sich der Ausschub auf die entsprechende Containergröße vorwählen. Da im Containertransport mindestens 25% Sattellast garantiert sein müssen, ist das Heck meist sehr gedrungen und kompakt ausgeführt. Zum leichten Teleskopieren sommers wie winters gibt es vorn am Bedienschuh einen Schalter, mit dem etwas Luft aus der Luftfederung der ersten und dritten Achse herausgelassen wird, so dass das Dreiachs-Chassis nur auf der mittleren Achse lastet. Die etwas taillierte Teleskopverbindung zusammen mit der Walk- und Wippbewegung über die Mittelachse machen das Auseinanderziehen und Zusammenschieben des Chassis selbst unter frostigen Bedingungen leicht möglich.

Die vollverzinkten Dreiachs-Containerchassis mit Heck- und Frontausschub können alle Behältergrößen aufnehmen. | Foto: FH
Die vollverzinkten Dreiachs-Containerchassis mit Heck- und Frontausschub können alle Behältergrößen aufnehmen. | Foto: FH

Elektrisches Verdeck für den Kippsattel

Leicht flutschen soll es auch mit dem elektrischen Fliptop-Verdeck aus Schweden, das die Ladungssicherung beim Fliegl Kippsattel übernimmt. In Windeseile hat der Fahrer das Schiebeverdeck geöffnet und geschlossen. Es punktet mit cleveren Details: die Führungsschiene ist einen Meter länger als bei ähnlichen Verdecken. Das sorgt für mehr Stabilität. Zudem braucht es zur Betätigung nur ein Stahlseil bzw. eine Führungsrolle, was ein Schieflaufen und Verhaken der Plane wirksam verhindern soll. Dank eines Bolzens, der in den Führungsbügel einfährt, muss das Verdeck am Heck nicht zusätzlich abgespannt werden.

Stahl-Sattelkipper mit Sicherheits-Detail

Als weiteres Highlight wartet der vorgefahrene Stahl-Sattelkipper mit dem schwenkbaren Stehpodest S.T.E.P. auf, das sich unabhängig von der Muldenart und -höhe montieren lässt. Anders als eine Leiter kann das Podest nicht wegrutschen, die Trittstufen sind mit einer kleinen Verzahnung ausgestattet und somit rutschfest. Durch die spezielle Form und Befestigung bleibt ein leichter Zugang zu den Versorgungsanschlüssen von beiden Seiten gewährleistet. Das Podest kann sowohl links als auch rechts montiert werden. Fliegl verspricht ein leichtes Handling ohne großen Kraftaufwand. Dank Verzinkung soll es gut gegen Rost geschützt sein und ein Trailer-Leben lang für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Fliegl fertigt seine Sattelkipper in Stahl- und Aluminium-Variante mit einem Volumen von 25 bis 50 m3 – in Ausnahmefällen auch noch größer.

Ausstattungs-Details für Fliegl-Tieflader

Für hohe, sperrige und schwere Lasten wie Baumaschinen, Anlagenteile oder Betonelemente baut Fliegl Tiefladeanhänger und Satteltieflader mit zwei, drei oder vier Achsen. Dazu gibt es verschiedene Rampenausführungen wie ein- oder zweiteilig, lang oder kurz, mit Holz oder Metallgittern belegt, gerade oder mit Heckanschrägung. Auf Wunsch lassen sich die Rampen hydraulisch heben, senken und seitlich verschieben. Sonst ist eine Federunterstützung angesagt. Auf dem Boden sorgt robustes Holz mit 70 mm Stärke für Grip und Standfestigkeit. Für Transporte mit Überbreite, etwa für große Kettenbagger, lassen sich je nach Tieflader seitlich Verbreiterungen ausziehen, die ebenfalls mit 70-mm-Bohlen belegt werden können. Bei Nichtgebrauch lagern die Bohlen in Aussparungen in der Tiefladermitte und sind damit immer in an Bord. Zurrösen und -Ringe mit 5 oder 10 t Zugkraft sorgen für eine ausreichende Ladungssicherung. Für die Belieferung in engen Baustellen, lassen sich die Tieflader mit hydraulischen oder mechanischen Lenkachsen ausrüsten.

Fahrgestelle für Kunde DHL angepasst

An Bedeutung gewinnen für Fliegl die Tandem-Wechselpritschenanhänger, nachdem ein Großauftrag über 300 Einheiten für die DHL Group in Triptis abgewickelt wird. Die feuerverzinkten Feinkornstahl-Fahrgestelle baut Fliegl nach Kundenwunsch in unterschiedlichen Varianten. Das Besondere daran: Fliegl hat den Seitenanfahrschutz und auch den Beleuchtungsträger gut 10 cm nach innen versetzt, damit der Fahrer beim rückwärts einfädeln unter der Brücke nichts kaputtfahren kann. Um Beschädigungen an den Stützfüßen zu verhindern, gibt es den patentierten "Fliegl Swap Guard". Die wartungsarmen Einweiser erleichtern das präzise Positionieren der Wechselbrücken beim Aufbrücken und verhindern durch abnehmbare Führungsrollen vor und hinter jeder Containerverriegelung häufig Anfahrschäden. Gleichzeitig bleiben damit auch die Container-Verriegelungspilze (Twistlock) an den Lafetten geschützt. Ferner sind die Wechselpritschenanhänger mit klappbaren und längs verstellbaren Frontanschlägen versehen, die sich, ohne einen Bolzen ziehen zu müssen, um 90° auf die jeweilige Brückenlänge (7,45 und 7,82 m) einstellen lassen.

Vielseitige Curtainsider-Sattelauflieger

Als "eierlegende Wollmilchsau" bezeichnet Andree Schacht, Fliegl-Vertriebschef für Norddeutschland, die Curtainsider-Sattelauflieger, in denen mindestens ein Dutzend Patente schlummern sollen. Die Baureihe gibt es in drei Varianten: als Standard mit 2,40 bis 2,80 Meter Innenhöhe, als Maxi mit zwei Aufsattelhöhen (980 oder 1.050 mm) samt verstellbarer Dachhöhe sowie als Mega für den Volumentransport mit 3 m Innenhöhe. Verschiedene Zusatzeinrichtungen und Ladungssicherungselemente erlauben neben dem Transport von Palettenware und Stückgut auch das sichere Mitnehmen von Gasflaschen, Stahlcoils oder breiten Rigipsplatten-Pakete.

In den Fliegl Curtainsider-Sattelauflieger sollen mindestens ein Dutzend Patente schlummern. | Foto: FH
In den Fliegl Curtainsider-Sattelauflieger sollen mindestens ein Dutzend Patente schlummern. | Foto: FH

Praktisches Detail zu Arretierung der Türen

Eine pfiffige Lösung ist das Fliegl D-Lock-System. Die ausklappbare Metallplatte mit Aussparungen am hinteren Teil des Trailers nimmt nach Öffnen der Hecktüren die Fliegl I-Lock Türverschlüsse sicher auf und arretiert die Flügeltüren gleichzeitig. D-Lock hält die geöffneten Türen mit ausreichend Abstand zum Trailer fest, sodass diese nicht an der Seitenplane scheuern und sie zerkratzen kann. Außerdem gewährleistet die feste Arretierung der Portale beim Rangieren eine freie Sicht nach hinten.

Schwertransport: Auflieger aus Österreich

Fehlen darf auch nicht der Blick auf die Tiefladeanhänger und Tiefbettauflieger für den Schwertransport, die Hangler in Österreich für das Fliegl-Portfolio beisteuert. Die Modelle zeichnen sich durch eine extrem niedrig liegende Ladefläche zwischen dem Schwanenhals und dem hinteren Fahrwerk aus. Primär werden damit besonders hohe, schwere oder sperrige Güter transportiert, bei denen dennoch die gesetzliche Gesamthöhe eingehalten werden kann. Der teleskopierbare Sattelauflieger mit Schiebetisch hat eine maximale Länge der Ladefläche von 21 m (13,5 m plus 7,5 m Teleskop) und nimmt Stahlträger, Rohre oder Bewehrungsstahl für die Bau- und Industriebranche auf. Auch Baumaschinen oder Container finden auf der Ladefläche ihren Platz. Der Hauptrahmen ist im Schwerpunkt auf 3 m Ladelänge verstärkt. Im Außenrahmen lassen sich seitlich feuerverzinkte Rahmenverbreiterungen samt Holzauflagen auf 3 m Breite ausziehen. Das Fahrzeug gilt als Premium-Produkt, ist immer feuerverzinkt und lackiert. Je nach Ausführung gibt es den Teleskop-Tiefbettsattel mit gelenkten Achsen sowie mit Einzel- oder Zwillingsbereifung.

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Fliegl unter den Top 5 im Nutzfahrzeug-Segment

Fliegl gehört zu Europas Top 5 der Nutzfahrzeugbauer und hat sich längst als feste Größe etabliert. Derzeit beschäftigt Fliegl rund 250 Mitarbeiter am Stammsitz in Triptis. Im Trailer-Verbund mit Hangler und Strolit fertigen 500 Mitarbeiter rund 5.000 Anhängerfahrzeuge im Jahr. Über 30 Vertriebspartner sind weltweit für Fliegl aktiv. Die Mietflotte der RPS Trailer Rental zählt etwa 700 Fahrzeuge und deckt praktisch die gesamte Bandbreite an Anhängern und Aufliegern ab.

Wachstum mit solider Substanz

Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 ist Helmut Fliegl nicht rundum zufrieden. Doch von Krise keine Spur. Man habe als einer der wenigen Trailerhersteller stückzahlenmäßig keinen Rückgang hinnehmen müssen. Kurzarbeit ist zwar angemeldet, aber von dem scharfen Schwert musste bislang kein Gebrauch gemacht werden. Auch konnte Fliegl auf kostspielige Kredite verzichten und sämtliche Investitionen eigenfinanziert abwickeln. Es geht dem Firmenlenker nicht um Wachstum um jeden Preis. Wachsen will das Unternehmen mit Substanz, um den hohen Qualitätsstandard für seine Kunden zu sichern. Für 2026 erwartet der Firmenchef einen leichten Aufschwung, der aber erheblich vom Ende des Ukraine-Krieges abhängen werde.
Das Fliegl-Führungsteam (v.li.): Margit Fliegl, Lisa Fliegl (Leitung Einkauf), Helmut Fliegl (Geschäftsführer), Josef Fliegl sen. (Firmengründer), Johannes Fliegl (Vertrieb) und Maximilian Fliegl (Werksleiter). | Foto: FH
Das Fliegl-Führungsteam (v.li.): Margit Fliegl, Lisa Fliegl (Leitung Einkauf), Helmut Fliegl (Geschäftsführer), Josef Fliegl sen. (Firmengründer), Johannes Fliegl (Vertrieb) und Maximilian Fliegl (Werksleiter). | Foto: FH

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