Rohre von Funke im neuen Industriegebiet verbaut
Früher „Erdbeerland“, heute Industriegebiet: Die Stadtentwässerung Homburg hat ein 22ha großes Areal zur Ansiedlung von Gewerbe, Handwerk und Industrie erschlossen. Für den Kanalbau kamen Rohre von Funke Kunststoffe in Nennweiten bis DN/ID 1000 zum Einsatz. Besondere Herausforderungen auf dem Gelände waren Topografie und Statik.

Früher war hier mal das in der Region bekannte „Erdbeerland“: Auf einem 22 ha großen Areal an der B423 in Homburg wird sich ab dem Frühjahr 2026 Gewerbe, Handwerk und Industrie ansiedeln können. Der Bau dieses neuen Industriegebiets konnte unter anderem durch den Einsatz von Kunstoffkanalrohren von Funke beim Kanalbau erfolgreich abgeschlossen werden.
Kanalbau mit HS-Rohrsystem von Funke
Die Infrastruktur für das neue Industriegebiet wächst und wird zurzeit immer sichtbarer. Die Kanalerschließungsarbeiten wurden jüngst beendet, die Straßenarbeiten können beginnen. Neben dem HS-Kanalrohrsystem von Funke kamen DWCor 3000-Kanalrohre in den Nennweiten DN/ID 800 und DN/ID 1000 zum Einsatz.
Die Auftraggeberin Stadtentwässerung Homburg hat die neuen Regenwasserkanäle auf dem Gelände mit Dimensionen zwischen DN 800 und DN 1400 auf große Niederschlagsmengen ausgelegt. Warum? Die Fläche des Industriegebiets wird zu 80 Prozent versiegelt sein.
Kanäle mit DWCor 3000 bis DN/ID 1000
Die Auftraggeberin ließ von der beauftragten Neunkircher Baugesellschaft mbH die außen profilierten, aber innen glatten DWCor 3000-Kanalrohre, die Funke bis DN/ID 1000 anbietet, verbauen. Die Baugesellschaft verbaute rund 240 m DWCor 3000-Kanalrohre in der Nennweiter DN/ID 800 und rund 340 m in der Nennweite DN/ID 1000.
In den noch größeren Nennweiten kamen Stahlbetonrohre zum Einsatz. „Bei der Auswahl der Materialien haben uns vor allem die Preis- und Einbauvorteile überzeugt, die Funke-Kunststoffrohre gegenüber anderen Lösungen bieten“, erklärt Martin Orschekowski, technischer Werkleiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Homburg.
Sohltiefen bis rund 10 Meter als Bauherausforderung
Alexander Leusch, Geschäftsführer und Bauleiter bei der Neunkircher Baugesellschaft, benennt die guten Verarbeitungserlebnisse, die er mit den PVC-U-Rohren hier und bereits zuvor bei einer anderen Baumaßnahme gehabt habe. „Es hat alles gut geklappt. Auch das Einbinden von Anschlussleitungen über die abwinkelbaren Connex-Anschlüsse verlief im Handumdrehen.“
Eine Herausforderung während des Kanalbaus war die Topografie des Geländes mit deutlichen Höhenunterschieden. In der Sohltiefe von 1,80 bis circa 10m stieß das Bauunternehmen stellenweise auf massiven Felsen.

Sonderstatik für hohe Überdeckung und SLW-60-Belastung
Wegen der Tiefe und der hohen Überdeckung erstellte Funke Kunststoffe eine Sonderstatik für die fachgerechte Verlegung. „Das DWCor 3000-Kanalrohr wird unter SLW 60-Verkehrsflächen üblicherweise mit Überdeckungshöhen zwischen 1,0 und 6,0 m eingesetzt“, so Funke-Fachberater Kevin Frenzle. „ DWCor-Rohre weisen eine Nennringsteifigkeit von SN8 auf und bestehen aus dem Werkstoff PVC-U. Aus dem biegeweichen Verhalten im eingebauten Zustand kombiniert mit der gleichzeitig hohen Eigenstabilität resultieren maximal geringe Rohrverformungen bei einer langzeitig sicheren Nutzung.“
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Wandverstärkte PVC-U-Rohre für Schmutzwasserableitung
Auch für die Ableitung des Schmutzwassers wurden in Homburg Funke-Rohre genutzt. Knapp 1.000 m HS-Kanalrohre in Nennweiten zwischen DN/OD 315 und DN/OD 630 verlegte die Neunkircher Baugesellschaft auf dem Gelände. Die wandverstärkten PVC-U-Rohre verfügen in Nennweiten DN/OD 110 bis 500 über eine fest eingelegte FE-Dichtung und von DN/OD 630 bis 800 über eine fest integrierte CI-Dichtung. Dadurch kann die Dichtung beim Einbau weder vergessen noch verschoben werden.
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Quelle: Funke Kunstoffe
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