Dichte Komplettlösungen als Systemgedanke
Der Bau von Fahrsiloanlagen stellt landwirtschaftliche Betriebe vor hohe technische, ökologische und rechtliche Anforderungen. Neben einer stabilen Bauweise und einer effizienten Flächennutzung ist vor allem die sichere Erfassung, Trennung und Ableitung von Abwässern ein zentrales Thema. Silagesickersaft, Schmutzwasser und Niederschlagswasser dürfen weder unkontrolliert in den Boden gelangen noch zu einer Überlastung der Entwässerungssysteme führen.

Noch vor einigen Jahren war die Entwässerung von Fahrsiloanlagen mit einem hohen baulichen und planerischen Aufwand verbunden. Mehrere Trennschächte, viele einzelne Rohrstücke und zwei Rohrleitungen bis zur Rangierfläche. Jede zusätzliche Verbindung bedeutete dabei höhere Kosten und ein Risiko für potenzielle Undichtigkeiten.
Klare Systeme statt komplizierter Einzelbauteile
Moderne Entwässerungskonzepte setzen auf durchdachte, reduzierte Systeme. Beim Bau aktueller Fahrsiloanlagen kommen heute oft ein Endschacht, mehrere Durchlaufschächte sowie ein Trennschacht auf der Rangierfläche zum Einsatz. Der Trennschacht erfüllt weiterhin eine zentrale Funktion: Er trennt belastetes Schmutzwasser zuverlässig von sauberem Wasser und sorgt so für eine umweltgerechte Ableitung.

Durch komplette Systemlösungen wird der gesamte Aufbau übersichtlicher, montagefreundlicher und effizienter. Außerdem sind passende Ergänzungen erhältlich, wie z. B. Schmutzgitter oder Schmutzeimer, um groben Schmutz frühzeitig abzufangen.

Natürlich müssen alle die Systemlösungen und deren Bauteile über die notwenigen wasserrechtlichen Zulassungen oder Gutachten die die AwSV verfügen.

Auf landwirtschaftlichen Flächen oder bei Fahrsiloanlagen kann ungewollt eindringendes Schmutzwasser zum Problem werden. So ist das Regenwasser auf der Rangierfläche vor den Silokammern immer als belastet einzustufen, ganz egal, ob die Silofläche selbst auf sauberes Regenwasser oder belastetes Wasser eingestellt ist. Für diese Bereiche gibt es die tagwasserdichte und rückstausichere Gussabdeckung, die verhindert, dass belastetes Wasser ins Regenwasser gelangt. Für andere Bereiche sind Rostabdeckungen sinnvoller, um das Schmutzwasser gezielt abzuleiten.
IP-plus Schweißringe für PP-Rohrleitungen
Ein wesentlicher, oft unterschätzter Faktor für die Langlebigkeit einer Abwasseranlage ist die Qualität der Verbindungen. Nicht umsonst verweist die DWA- A 792/973 auf verschweißte Verbindungen, um alle Systembauteile fachgerecht miteinander zu verbinden.
- 100 % dichte Verbindung durch fachgerechtes Kunststoffschweißen
- Hohe Beständigkeit gegen aggressive Medien wie Silagesickersaft
- Langfristige Sicherheit auch bei Setzungen und Temperaturschwankungen

Tank- und Behältertechnik als integraler Bestandteil
Zu einem effizienten Entwässerungskonzept gehört auch die entsprechende Tank- und Behältertechnik. Im JGS-Bereich sollten die Behälter bestenfalls AwSV-konform sein und über ein wasserrechtliches Gutachten verfügen, um den rechtlichen Anforderungen zu entsprechen und Unsicherheiten ausschließen zu können.
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Quelle: Sabug
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