Regenwasser: Kombinationsanlage für Mischflächen
Mit der Überarbeitung des DWA-Arbeitsblatts A 138-1 steigen die Anforderungen an den Nachweis der Schadstoffreduktion bei der Versickerung von Niederschlagswasser. Für Planer ergibt sich daraus die Aufgabe, Anlagen differenziert auf die jeweilige Flächennutzung abzustimmen.

Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht vor allem der stoffliche Schutz des Grundwassers im Fokus. Das DWA-Arbeitsblatt A 138-1 verlangt deshalb, dass abhängig von der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise zur Reduktion der Parameter AFS63 und gelöste Stoffe erbracht werden, wie das Unternehmen mitteilte.
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Flächenkategorien und planerische Praxis
Die geforderten Wirkungsgrade beziehen sich auf drei im Regelwerk definierte Flächenkategorien. In der Baupraxis besteht jedoch häufig die Anforderung, eine Anlage für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien auszulegen. Eine eindeutige Zuordnung zu einer einzelnen Kategorie ist dann nicht möglich.
Objektspezifische Bemessung für Mischflächen
Für diesen Anwendungsfall wurde die Kombinationsanlage Via Pro entwickelt. Sie erlaubt eine objektspezifische Auslegung über die Bemessung der Oberflächenbeschickung für AFS63 mithilfe von Lamellenpaketen sowie über die eingesetzte Granulatmenge zur Behandlung gelöster Stoffe. Auf diese Weise lassen sich die Anforderungen des Arbeitsblatts auch bei komplexen Flächensituationen berücksichtigen.
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