Rinnen nach Maß für das Center am Potsdamer Platz
Das Center am Potsdamer Platz in Berlin, ehemals Sony Center, bekommt ein neues Gesicht. Das Bauensemble mit Büros, Gastronomie, Kultur, Wohnungen, Freizeitaktivitäten und spektakulärer Dachkonstruktion wird modernisiert. Dazu gehört auch eine Umstrukturierung des Entwässerungssystems im Quartier, woran die Firma Richard Brink mit Sonderbau-Rinnen beteiligt ist.

Gestaltungskonzept für den Potsdamer Platz in Berlin
So galt die Brunnenanlage schon zuvor als eindrucksvolles Designelement, das durch ein interaktiv anmutendes Fontänenfeld mit identischem Durchmesser ersetzt wurde. Auch die Geometrie der alten Beete auf den öffentlichen Sportflächen bleibt erhalten. Allerdings sollen nun naturnahe Pflanzflächen mit großer Vielfalt die Buchsbaumhecken ersetzen. „Das Motto ‚minimieren – transformieren – erlebbar machen‘ war unser Antrieb“, erläutert Tancredi Capatti vom Berliner Architekturbüro für urbane Landschaften Capattistaubach, „eine Atmosphäre zu schaffen, die zum Verweilen einlädt, die Menschen begeistert und das wertvolle Erbgut des Ortes weiterträgt – das war unser Ziel.“ Als äußerst schwierig bezeichnet er die technischen Voraussetzungen, denn die baulichen Eingriffe sollten so gering wie möglich ausfallen. „Eine Leistung, die nur möglich ist, wenn alle Beteiligten synchron denken und handeln.“
Umstrukturierung des Entwässerungssystems am Potsdamer Platz

Wie Firma Richard Brink mitteilt, leitete bisher ein mit länglichen Schlitzen perforierter Stahlplattenbelag den Niederschlag in einen darunterliegenden fünf Zentimeter tiefen Hohlraum. Er mündete zum Teil in die Kanalisation, zum Teil in Retentionszisternen zur Pflanzenbewässerung. Die Stahlplatten bildeten zusammen mit dunklem Pflaster ein abwechselndes Muster mit Streifen von zwei Metern Breite. Dieses Muster bleibe auch künftig erhalten, so die Ostwestfalen, doch das dunkle Pflaster wechsle sich jetzt mit großflächigen hellen Granitplatten ab. Diese sollen für Passanten rutschhemmend und widerstandsfähig gegenüber Schwerlasten sein.
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Als neue Entwässerungslösung hat das Unternehmen Sonderrinnen mit einem Querschnitt von 5 mal 4,2 Zentimetern entwickelt, die sich künftig entlang der Streifen quer über den Platz ziehen. Wegen der Teilüberdachung reiche auch das reduzierte Maß für die Ableitung der Niederschlagsmengen aus. „Sonderbau ist bei uns Tagesgeschäft und gehört damit gewissermaßen schon zum Standard, wobei Funktionalität und Ästhetik stets Hand in Hand gehen“, sagt Geschäftsführer Stefan Brink, „hier lag die Herausforderung darin, eine besonders kleine Rinne aus optischen Gründen mit innenliegenden Rostbefestigungen zu entwickeln, für die wir eine passgenaue Lösung gefunden haben.“
Edelstahl-Rinne im Kleinformat
Für die Umsetzung vor Ort wurde der Berliner Garten- und Landschaftsbaubetrieb Herold Ingenieurgesellschaft ins Boot geholt. „Die Herausforderung bestand darin, die Rinnen an die örtlichen Gegebenheiten und den vorhandenen Bestand anzupassen – insbesondere in den hochfrequentierten Bereichen rund um das Center“, sagt Bauleiter Christopher Müller von dem GaLaBau-Unternehmen, „die maßgenaue Anfertigung erleichterte den Einbau erheblich, während die zügige Lieferung einen reibungslosen Projektablauf sicherstellte.“ Künftig füge sich die dezente Rinne harmonisch in das Gesamtbild ein.
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Quelle: Brink
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