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Kirchheim eröffnet modernisierte Gemeindehalle

Kirchheim am Neckar hat seiner Gemeindehalle ein umfassendes Update verpasst: Nach drei Jahren Bauzeit präsentiert sich das Gebäude seit September 2024 als energiesparendes, architektonisch klar strukturiertes Multifunktionszentrum. Für rund 15 Millionen Euro entstand aus der Halle der 60er Jahre ein nachhaltiger Neubau-Altbau-Hybrid, inklusive modernisierter Gebäudetechnik und ökologisch gestalteter Außenanlagen.

Nachhaltige Gemeindehalle in Kirchheim am Neckar: Vorzeigeprojekt nach Komplettsanierung
Das Areal der sanierten Gemeindehalle in Kirchheim am Neckar wurde mit dem wasserdurchlässigen Stuttgarter Sickerstein aus dem Betonwerk Adolf Blatt befestigt. | Foto: Adolf Blatt GmbH + Co. KG
Unter dem Motto „Eine Halle für alle“ wurde die bestehende Halle in knapp drei Jahren Bauzeit generalsaniert und auch um einen Gebäudekomplex ergänzt. Jeweils in sich abgeschlossen, finden hier unter anderem ein Kinderhaus, ein Lehrschwimmbad, eine Veranstaltungs- und eine Sporthalle Raum. Im Zuge der Sanierung erhielt das Schwimmbecken eine langlebige Edelstahlverkleidung und neue Umkleidekabinen wurden geschaffen. Der Gymnastiksaal wurde mit einem modernen Multifunktionsgerät zum Klettern ausgestattet und erhielt neben einem neuen Boden auch eine Holzdecke, die dem Raum eine natürlich warme Atmosphäre gibt. Der neu geschaffene Erweiterungsbau ist über eine Brücke erreichbar; dieser dreigeschossige Komplex beherbergt eine Kindertagesstätte mit einem vielseitigen Raumangebot mit Personal-, Gruppen- und Schlafräumen, die alle mit einer energieeffizienten Fußbodenheizung ausgestattet sind. Darüber hinaus wurde auch eine moderne Küche integriert. Die Gebäudeplanung ermöglichte eine nahtlose Einbindung des Neubaus in das bestehende Ensemble, wobei Nachhaltigkeit und Funktionalität im Fokus standen.

Versickerungsfähige Außenflächen für nachhaltiges Regenwassermanagement

Geschmeidige Oberfläche: Die Offenporigkeit ist dem wasserdurchlässigen Stuttgarter Sickerstein nicht anzusehen. | Foto: Adolf Blatt GmbH + Co. KG
Geschmeidige Oberfläche: Die Offenporigkeit ist dem wasserdurchlässigen Stuttgarter Sickerstein nicht anzusehen. | Foto: Adolf Blatt GmbH + Co. KG
Für einen natürlichen Umgang mit den auftretenden Niederschlägen auf den rund 1.500 Quadratmeter großen Außenflächen sorgt auch der hier verlegte Pflasterbelag. Anette Striegel vom Ingenieurbüro KMB Plan – Werk – Stadt aus Ludwigsburg schildert die Anforderungen an die Flächenbefestigung: „Obwohl ein Großteil der Flächen in die angrenzenden flachen Grünflächen entwässert, haben wir uns ein versickerungsfähiges Betonsteinpflaster gewünscht – idealerweise eines regionalen Herstellers. Entwässerungsrinnen gibt es aufgrund der Topografie nur an nicht vermeidbaren Tiefpunkten, wie beispielsweise nördlich der Gemeindehalle“, so Striegel. Die Entscheidung für das Pflastermaterial fiel auf das Stuttgarter Sickerpflaster vom ortsansässigen Betonwerk Adolf Blatt. Eingebaut wurde es in den Formaten 30 x 20 und 20 x 20 Zentimeter.

Wasserdurchlässigkeit durch haufwerksporigen Beton

Bei diesem System versickern die anfallenden Niederschläge unmittelbar durch den Stein. Da das Pflaster aus haufwerksporigem Beton gefertigt ist, erfüllt es die für die Wasserdurchlässigkeit geforderten Werte von mindestens 540 Litern pro Sekunde und Hektar. Dies entspricht zudem dem doppelten Bemessungsregen und bedeutet, dass auch bei stärkeren Regenereignissen kaum Oberflächenabflüsse zu erwarten sind. Striegel führt aus: „Im Gegenteil, das Wasser versickert in die darunter liegende Tragschicht.“ Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der geringen Fugenbreite des verwendeten Steinsystems. Anders als bei anderen versickerungsfähigen Systemen wird der Stuttgarter Sickerstein nach Angaben des Herstellers mit einer normalen Fugenbreite von drei bis fünf Millimetern verlegt, was auch zu einer Minimierung des Wildkräuteranwuchses führt.

Gestalterische Akzente durch passende Farbwahl

Für die zentrale Wegeachse fiel die Wahl auf den Stuttgarter Sickerstein in schlichtem Grau. | Foto: Adolf Blatt GmbH + Co. KG
Für die zentrale Wegeachse fiel die Wahl auf den Stuttgarter Sickerstein in schlichtem Grau. | Foto: Adolf Blatt GmbH + Co. KG

Auch in gestalterischer Hinsicht können sich die neu befestigten Flächen rund um die sanierte Gemeindehalle sehen lassen. Hierzu Striegel: „Da das Gebäude komplett mit Cortenstahl verkleidet ist, sollte das Pflaster auf die rostrote Fassade abgestimmt werden. Aus diesem Grund wurden die Flächen unmittelbar rund um das Gebäude in dem Anthrazit-rostrot changierenden Farbton Sonora eingebaut. Für die zentrale Wegeachse fiel die Wahl auf den Stuttgarter Sickerstein in schlichtem Grau.“

Gedeiht die grüne Branche?

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Eröffnung und Bedeutung für die Gemeinde

Im September 2024 wurde die „Halle für alle“ im Rahmen einer großen Feier mit einem Grußwort der Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi eröffnet. Das sanierte Gebäude stellt nicht nur einen Ort der sportlichen Aktivität und kulturellen Begegnung dar, sondern ist auch ein architektonisches und technisches Beispiel für nachhaltiges Bauen im kommunalen Raum.


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