Deftige Zusatzpower für Stellantis-Transporter
Der französische Allradspezialist Dangel hat eine autonom arbeitende Elektro-Hinterachse entwickelt. Das bedeutet: deftige Zusatzpower – also mehr Traktion für die mittelgroßen Stellantis-Transporter.

Darf es etwas mehr sein? Das Elsass ist zum einen bekannt für seine ausgezeichnete Küche. Und zum anderen für den exquisiten Allradantrieb des dort ansässigen Unternehmens Dangel für Transporter und Lieferwagen aus dem Stellantis-Konzern. Die neue Variante für die Midi-Transporter Citroën Jumpy, Fiat Scudo, Opel Vivaro und Peugeot Expert hat es jedenfalls in sich. An die Stelle des bisher über Jahrzehnte verwendeten einfachen Systems mit Visco-Kupplung zur variablen Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern tritt eine elektrisch angetriebene Hinterachse.
Stellantis-Nutzfahrzeuge mit autonom arbeitender E-Achse
Der zusätzliche Elektromotor an der Hinterachse wird von einer 48-Volt-Batterie mit einer Kapazität von 4,7 Kilowattstunden gespeist. Sie wird während der Fahrt per Rekuperation sowie durch die Lichtmaschine befüllt. Der Zusatzantrieb wird aktiviert, wenn der Fahrer den bekannten Dangel-Drehschalter in die Position „Auto“ stellt und an der unverändert vom Fahrzeugmotor angetriebenen Vorderachse Schlupf entsteht.
Für hohe Beanspruchungen ist anstelle der klassischen Untersetzung im „Low“-Modus eine Leistungserhöhung integriert. Mit ihr steigt die Kraft der E-Maschine an den Rädern auf beachtliche 1.600 Newtonmeter (Nm). Dieser Modus schaltet sich zur Schonung der Aggregate bei Geschwindigkeiten oberhalb von 45 km/h automatisch ab. In Vorbereitung ist zusätzlich eine Differenzialsperre für die Hinterachse. Das Mehrgewicht des 4x4-Antriebs beläuft sich auf rund 150 Kilo.
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Für Verbrenner und Stromer geeignet
Aufgrund der autonomen Arbeitsweise ist der Allradantrieb sowohl für Transporter mit Verbrennungsmotor als auch die elektrisch angetriebenen Varianten von Stellantis im Angebot. Homologiert ist er sowohl für Kastenwagen als auch für Kastenwagen mit Doppelkabine. Von einer Umsetzung auf den baugleichen Toyota Proace ist noch nicht die Rede. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über De Bondt in Hamm, der Nettopreis beläuft sich auf 9.500 Euro. Weder eine exquisite Küche noch ein entsprechender Antrieb sind eben billig.
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