Newsletter abonnieren

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.

Newsletter Anmeldung
B_Ibaumagazin
Mecalac schließt Werk in Büdelsdorf am 31. März
Erst letztes Jahr wurde eine neue Produktionslinie für die Radlader-Baureihe MCL eingerichtet, jetzt ist die Produktion am Mecalac-Standort Büdelsdorf geschlossen. | Foto: Mecalac

Anzeige
Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation

Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation

Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.


Das Aus für den deutschen Mecalac-Standort im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf war nicht abzuwenden: Die Mecalac-Gruppe hat das Werk bei Rendsburg am 31. März geschlossen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall zum Sozialplan und Interessenausgleich sind abgeschlossen. Die 180 Beschäftigten können jetzt in eine Transfergesellschaft wechseln, was die Mehrheit nach Zeitungsberichten auch in Anspruch nimmt. Damit gewinne man Zeit, so die IG Metall: Sie hofft auf eine Investorenlösung. Seit Monaten sollen Gespräche mit einem Investor über den Standort laufen, über deren Fortschritte aber bislang nichts bekannt ist.

Werksschließung als "Fehlentscheidung"

Die IG Metall Rendsburg bewertet die Werksschließung als "unternehmerischen Fehlentscheidung". Bereits bei Bekanntwerden der Pläne im November hatten die Beschäftigten gemeinsam mit der IG Metall Rendsburg Gegenwehr organisiert. „Wir können und werden diese Schließung so nicht akzeptieren", so IG Metall-Geschäftsführer Martin Bitter damals. Es sei "völlig unverständlich, dass diese Schließung geplant wird, kurz bevor die Effekte des Sondervermögens für Infrastruktur und Verteidigung greifen.“ Mecalac Baumaschinen baut Knick- und Schwenklader für die zivile, aber auch für die militärische Nutzung.

Mecalac hält an geplanter Schließung fest

Thorsten Bode, Geschäftsführer der Mecalac Baumaschinen GmbH, hatte erklärt, man sehe keine Alternative zur Schließung des Werks in Büdelsdorf. Für die betroffenen Beschäftigten gebe es zudem bereits zahlreiche Job-Angebote anderer Firmen.

Aus für einen Traditionsstandort

Das Radlader-Werk in Büdelsdorf blickt auf eine lange Tradition zurück. Ahlmann Baumaschinen hatte hier 1952 den weltweit ersten Schwenklader entwickelt. 2002 wurde das norddeutsche Unternehmen Teil der französischen Mecalac-Gruppe. Büdelsdorf wurde zum Kompetenzzentrum für Radlader innerhalb der europäischen Mecalac-Gruppe erklärt und erhielt erst vor drei Jahren eine Kapitalspritze von 2,5 Millionen Euro für eine neue Produktionslinie.

Im Bau kennen wir uns aus!

Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.

Gleich abonnieren!

Ich akzeptiere die Datenschutz-Bestimmungen.
Newsletter Anmeldung
Newsletter Anmeldung

Dem Baumaschinenhersteller ging es allerdings im letzten Jahr nicht gut. Nach eineinhalb Jahren Kurzarbeit habe man im Werk Büdelsdorf erst seit September 2025 wieder voll gearbeitet, berichtete eine Mecalac-Mitarbeiterin der shz.

Erst im Juni 2025 hat die französische Fayat Group den Baumaschinenhersteller Mecalac übernommen - jetzt wird das deutsche Werk geschlossen. | Foto: Illustration: B_I, Foto: Mecalac; Logo: Fayat
Erst im Juni 2025 hat die französische Fayat Group den Baumaschinenhersteller Mecalac übernommen - jetzt wird das deutsche Werk geschlossen. | Foto: Illustration: B_I, Foto: Mecalac; Logo: Fayat

Mecalac gehört seit Juni 2025 zu Fayat

Die Mecalac-Gruppe wurde erst vor Kurzem vom französischen Baukonzern Fayat gekauft. Die Fayat-Gruppe, ein weltweit führender Anbieter von Straßenbaumaschinen, hatte die vollständige Übernahme der Mecalac-Gruppe im März 2025 angekündigt und mit Wirkung zum 10. Juni 2025 in ihre Road Equipment Division integriert. Mecalac verfügt neben dem Werk in Deutschland über Produktionsstätten in Frankreich, Großbritannien und der Türkei. Die Straßenbau-Sparte von Fayat verfügt inklusive Mecalac über insgesamt 29 Werke in Europa, Asien und Amerika. Zur Fayat Gruppe gehören die Marken Bomag, Marini und Dulevo. Der Straßenbaumaschinen-Hersteller Dynapac wurde im Jahr 2017 von Fayat übernommen.

Bau-Riese Fayat expandiert stetig

Fayat ist nach Vinci, Bouygues und Eiffage das viertgrößte Bauunternehmen Frankreichs. Das familiengeführt Unternehmen hat nach eigenen Angaben über 22.000 Beschäftigte in weltweit 205 Niederlassungen und erzielte zuletzt einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro.

Weiteres Radlader-Werk in Deutschland vor dem Aus

Nicht nur die Produktion von Mecalac-Radladern wird aus Deutschland abgezogen. Auch der Baumaschinenhersteller Yanmar Compact Equipment hat sein Werk in Crailsheim zum Ende 2025 geschlossen. Die Fertigung von Radladern hat ab 2026 das französische Yanmar-Werk in Saint-Dizier übernommen.


Mehr zum Thema:


Neueste Beiträge:

Weitere Beiträge

1
2
3

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.

Bauleistungen
Bauleistungen

Bau

Dienstleistungen
Dienstleistungen

Dienst­leistung

Lieferleistungen
Lieferleistungen

Lieferung

Jetzt Ausschreibungen finden

Wählen Sie passende Bundesländer aus.

Ausschreibungs-Radar
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Verwandte Bau-Stichworte:

Jetzt zum Newsletter anmelden:

Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.