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Yanmar schließt deutsches Radlader-Werk

Der Baumaschinenhersteller Yanmar Compact Equipment schließt sein Werk in Crailsheim zum Ende des Jahres. Die Fertigung von Radladern übernimmt ab 2026 das französische Werk in Saint-Dizier. Die Werksschließung hatte das Unternehmen schon im Februar angekündigt.

Yanmar CE schließt Baumaschinen-Werk in Crailsheim Ende 2025
Seit Jahrzehnten wurden im deutschen Crailsheim kompakte Baumaschinen gefertigt. Jetzt ist das Ende des traditionsreichen Werks besiegelt: Zum Jahresende verlagert Yanmar die Produktion nach Frankreich. | Foto: Yanmar

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Der Baumaschinenhersteller Yanmar Compact Equipment (Yanmar CE) richtet seine europäische Produktion neu aus: Das Werk in Crailsheim (Baden-Württemberg) wird zum Ende 2025 geschlossen und die Produktion größtenteils an den bestehenden Produktionsstandort in Saint-Dizier verlagert. Der Standort in Rothenburg ob der Tauber soll erhalten bleiben und weiterhin eine wichtige Rolle in den Bereichen Vertrieb und Aftermarket-Services sowie bei der Lieferung von Ersatzteilen für den EMEA-Markt spielen.

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Wie Yanmar schon zu Beginn des Jahres 2025 mitteilte, soll Saint-Dizier künftig der zentrale europäische Produktionsstandort von Yanmar CE werden. Wegen seiner verfügbaren Kapazitäten, Flächen und Lagermöglichkeiten wird Saint-Dizier die Produktionsverantwortung für EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) vollständig übernehmen. Durch die Bündelung der Produktion soll die Produktivität zunehmen, Ressourcen effizienter genutzt und gleichzeitig die Produktqualität sichgestellt werden.

"Die Branche befindet sich im Umbruch – und Yanmar CE nutzt diesen Moment, um stärker zu werden." Jon Lopez | Foto: Yanmar
"Die Branche befindet sich im Umbruch – und Yanmar CE nutzt diesen Moment, um stärker zu werden." Jon Lopez | Foto: Yanmar

Yanmar will Marktposition in Europa sichern

Angesichts der aktuellen Marktbedingungen will Yanmar CE sich in einem seiner wichtigsten Märkte, der EMEA-Region, eine wettbewerbsfähige Position sichern. „Unserer Branche befindet sich an einem Wendepunkt, an dem wir mit noch nie dagewesenen Herausforderungen, einem verschärften Wettbewerb und sich schnell verändernden Marktbedingungen konfrontiert sind. Um in gesättigten Märkten wie Europa weiter zu wachsen, brauchen wir eine starke und wettbewerbsfähige Produktion in der Region“, erklärt Jon Lopez, Präsident von Yanmar CE EMEA. „Mit diesem Schritt festigt Yanmar seine strategische Position und sichert seinen langfristigen Erfolg in einem dynamischen Marktumfeld.“

Rund 50 Mitarbeitende sollen von Crailsheim an den Standort Rothenburg ob der Tauber versetzt werden, hieß es zu Jahresbeginn. Es wird erwartet, dass alle anderen rund 290 Mitarbeitende in Crailsheim von Stellenstreichungen betroffen sein werden. Yanmar CE habe sich verpflichtet, in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Betriebsrat verantwortungsvolle Lösungen für alle Betroffenen zu erarbeiten.

Sozialverträglicher Stellenabbau in Crailsheim

Seit dem Verkauf durch Terex im Oktober 2016 ist das Werk in Crailsheim Teil der Yanmar-Familie und firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter Yanmar Compact Germany. Im September 2023 stellte Yanmar CE in Crailsheim den 16.000sten Mobilbagger fertig. Der Standort sei seit Jahren unrentabel, und trotz mehrerer gezielter Maßnahmen habe keine Verbesserung der Situation erreicht werden können, hieß es von Yanmar im Februar 2025. Nach einer gründlichen Marktanalyse sei Yanmar CE zu dem Schluss gekommen, dass es keine wirtschaftliche und zukunftsfähige Möglichkeit gebe, die Produktion in Crailsheim fortzuführen. „Wir sind uns der Auswirkungen auf unsere Mitarbeitenden bewusst. Die Geschäftsführung hat alle Anstrengungen unternommen, um solche Maßnahmen zu verhindern“, sagte Simon Dornscheidt, Geschäftsführer von Yanmar Compact Germany. „Mit diesen Schritten will sich Yanmar CE als ein führendes Unternehmen für kompakte Baumaschinen positionieren“.

Baumaschinenhersteller ziehen sich aus Deutschland zurück

Auch weitere Baumaschinenhersteller ziehen ihre Radlader-Fertigung aus Deutschland ab: Mecalac schließt sein deutsches Radlader-Werk im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf. Während die Beschäftigten dagegen protestieren, soll es bereits einen Interessenten für den Standort geben. Mecalac verfügt neben dem Werk in Deutschland über Produktionsstätten in Frankreich, Großbritannien und der Türkei.

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