Frauenrath verkauft seine Bausparte
Die Unternehmensgruppe Frauenrath verkauft ihr Bau- und Recycling-Geschäft an Colas. Der Schritt markiert eine strategische Neuausrichtung: Während der französische Konzern damit in den deutschen Markt einsteigt, konzentriert sich Frauenrath künftig auf andere Geschäftsfelder.


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Die Unternehmensgruppe Frauenrath veräußert ihr Bau- und Recycling-Geschäft an den französischen Baukonzern Colas, eine Tochter der Bouygues-Gruppe. Die entsprechenden Verträge wurden am 19. März 2026 unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen, vorbehaltlich der behördlichen Freigaben.
Zum verkauften Bereich zählen unter anderem Straßen- und Tiefbau, Hochbau, Recycling sowie Rückbau- und Sanierungsleistungen.
Frauenrath Bau und Rycycling: Standorte bleiben erhalten
Das Bau- und Recycling-Geschäft erzielte zuletzt rund 150 Millionen Euro Umsatz mit etwa 420 Mitarbeitenden an den Standorten Heinsberg und Großröhrsdorf. Die Arbeitsverhältnisse bleiben laut Unternehmen bestehen, ebenso sollen die Standorte erhalten bleiben. Auch der Unternehmensname und die Marke bleiben nach dem Verkauf erhalten.
Frauenrath vor weiterem Wachstum
Mit dem Verkauf erhalte der Geschäftsbereich Bau und Recycling Zugang zu internationalen Strukturen und zusätzlichen Ressourcen, so das Unternehmen. „Unsere Unternehmensgruppe ist kerngesund, profitabel und seit vielen Jahren gewachsen“, sagt Gereon Frauenrath, geschäftsführender Gesellschafter, „jetzt stehen wir vor der nächsten Wachstumsschwelle.“
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Colas: Einstieg in deutschen Markt
Für Colas bedeutet die Übernahme den Einstieg in das Bau- und Recycling-Geschäft in Deutschland. Das Unternehmen ist weltweit in rund 50 Ländern aktiv und erzielt einen Großteil seines Umsatzes im Straßenbau. „Diese Transaktion spiegelt die Strategie der Colas-Gruppe wider: Expansion in vielversprechende Märkte“, sagt Pierre Vanstoflegatte, Chief Executive Officer der Colas-Gruppe.
Frauenrath: Familie behält übrige Geschäftsbereiche
Die übrigen Aktivitäten der Unternehmensgruppe Frauenrath – darunter Immobilien, Landschaftsbau, Projektentwicklung und Energie – verbleiben im Familienbesitz, hieß es weiter. Auch künftig soll das Unternehmen seinen Sitz in Heinsberg behalten.

Frauenrath: Führungs-Management bleibt
Arndt Frauenrath bleibt Teil der Geschäftsleitung des Bau- und Recycling-Geschäfts. Auch die bisherigen Geschäftsführer sollen weiterhin an Bord bleiben.„Das Bau- und Recycling-Geschäft erhält durch den Verkauf an Colas ganz neue Perspektiven“, so Arndt Frauenrath.
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