Hitachi plant Forschungszentrum für E-Bagger in Europa
Baumaschinenhersteller Hitachi plant in Europa den Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Elektro-Bagger. Dafür will der japanische Konzern in Deutschland eigens eine Tochtergesellschaft gründen. Diese soll das erste Unternehmen sein, das unter dem künftigen Hitachi-Namen Landcros firmiert.


Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation
Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.
In diesem Herbst verkündete Hitachi, dass sich der Konzern ab April 2027 in Landcros umbenennt. Als Vorreiter soll das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum (F&E) in Europa diesen Namen bereits ab seiner Gründung zum 1. Januar 2026 tragen. „Die Gründung des Landcros Development Center Europe stärkt unser Engagement, eng mit europäischen Partnern zusammenzuarbeiten und die regionale Führungsrolle in Nachhaltigkeit und Technologie zu nutzen", sagt Francesco Quaranta, Präsident und CEO von Hitachi Europa, „dieses neue Zentrum ermöglicht es uns, Lösungen der nächsten Generation gemeinsam zu entwickeln, die lokale Bedürfnisse erfüllen und gleichzeitig den globalen Fortschritt bei emissionsfreien und digitalen Baumaschinen vorantreiben."
Das Landcros-Zentrum konzentriert sich nach Unternehmensangaben auf die Entwicklung von batteriebetriebenen Baggern, Produkten, die mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kompatibel sind, sowie digitalen Lösungen. Dafür will der Konzern Ingenieurtalente aus der Baumaschinen- und Automobilindustrie gewinnen. Zunächst soll das neue F&E-Hub mit Entwicklungszentren in Japan und Indien zusammenarbeiten. Auch werde das Unternehmen mit europäischen Partnern, darunter Zulieferer der Automobilindustrie und Technologiespezialisten, kooperieren, teilt Hitachi mit.
Nachfrage nach emissionsfreier Technologie wächst

Die Japaner sehen große Chancen auf dem europäischen Markt, was Baumaschinen-Innovationen angeht. Gerade mit Blick auf die teils strengeren Umweltvorschriften und die wachsende Nachfrage nach emissionsfreier Technologie. In der Region nehme die Bedeutung von Baumaschinen ohne CO2-Ausstoß zu. Zudem genießt Europa bei Hitachi ein hohes Ansehen hinsichtlich arbeitssparender Technologien und effizientem Bauwesen. So entwickelten Händler und Spezialisten routinemäßig Mehrzweck-Baggeraufsätze und IKT-ausgestattete Maschinen und schafften ein Innovationsökosystem, das die Branche vorantreibe, so der Konzern.
Unterdessen werde das Unternehmen KTEG, ein Joint Venture zwischen den Firmen Kiesel Technology und Hitachi Construction Machinery, seine Erfahrung auf die Entwicklung und Vermarktung spezialisierter Anwendungsprodukte konzentrieren, die auf die Bedürfnisse europäischer Kunden zugeschnitten seien, teilt Hitachi mit. KTEG habe seit der Gründung im Jahr 2018 bedeutende Meilensteine bei der Entwicklung von batteriebetriebenen Baggern, IKT-Produkten und spezialisierten Anwendungen für den europäischen Markt gesetzt. Auf der Messe Bauma in München seien neun emissionsfreie Maschinen präsentiert worden. Die Entwicklungsverantwortung in Europa werde klar aufgeteilt zwischen der KTEG und dem neuen Landcros-Zentrum.
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