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B_Ibaumagazin

Weniger Hitze, mehr Druck: Der neue Asphalt-Standard kommt

Ab 2027 wird temperaturabgesenkter Asphalt zur Pflicht. Das schont Klima und Gesundheit, verkürzt aber das Zeitfenster für die Verdichtung. Mit intelligenter Maschinentechnik und digitalen Prozessen lassen sich die neuen Anforderungen an Qualität und Effizienz meistern.

Temperaturabgesenkter Asphalt: So meistern Sie den neuen Standard ab 2027
Wenn NTA 2027 zum Standard wird, sorgen intelligente Maschinentechnik und digitale Abläufe für zuverlässige Einbauqualität. | Foto: Dynapac

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Das sind die neuen Prallbrecher der nächsten Generation

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Mit der GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA präsentiert der Schweizer Hersteller zwei neue Prallbrecher, die rein elektrisch betrieben werden können.


Nach mehrfach verschobenen Grenzwerten ist nun klar: Ab 2027 müssen Asphaltmischgüter mit deutlich reduzierten Temperaturen verarbeitet werden. Mindestens 20 °C, idealerweise sogar bis zu 30 °C unter dem bisherigen Niveau. Das senkt Emissionen spürbar und verbessert die Arbeitsbedingungen auf der Baustelle. Denn beim Einbau konventioneller Heißasphalte entstehen Dämpfe und Aerosole, die Bitumenkondensate enthalten und potenziell gesundheitsschädlich sein können.

Kürzere Zeitfenster für die Verdichtung

Möglich wird dieser Wandel zum Niedrigtemperaturasphalt (NTA) durch den Einsatz spezieller Additive und moderner Verfahren, die eine verlässliche Verarbeitung auch bei niedrigeren Temperaturen gewährleisten. Allerdings bedeutet die Umstellung auch Veränderungen bei der Baustellenlogistik, den Einbauprozessen und der Maschinentechnik. Vor allem das verkürzte Zeitfenster für die Verdichtung durch die Walzen erfordert effizientere Abläufe und präzise Steuerung.

Dynapac setzt auf digitale Prozesssteuerung

"Nexus" erfasst Verdichtungs-, Temperatur- und Maschinendaten in Echtzeit und dokumentiert den Bauprozess lückenlos. | Foto: Dynapac
"Nexus" erfasst Verdichtungs-, Temperatur- und Maschinendaten in Echtzeit und dokumentiert den Bauprozess lückenlos. | Foto: Dynapac

Die Maschinenhersteller begegnen diesen neuen Herausforderungen mit unterschiedlichen technologischen Ansätzen. Dynapac setzt hier auf Digitalisierung und intelligente Prozessvernetzung. Systeme wie „Nexus“ ermöglichen eine lückenlose Baustellendokumentation sowie die Echtzeitüberwachung von Temperatur und Verdichtung. Fertiger, Beschicker und Walzen – auch in herstellerunabhängigen Flotten – kommunizieren kontinuierlich miteinander. So können Anpassungen unmittelbar vorgenommen werden - das erhöht die Prozesssicherheit und steigert zudem deutlich die Effizienz.

Beschicker: Thermische Entmischung vermeiden

Beschicker SD2500CS IMIX mit Swing App 6500: So wird die Homogenität des Asphaltmischguts vor dem Einbau verbessert. | Foto: Dynapac
Beschicker SD2500CS IMIX mit Swing App 6500: So wird die Homogenität des Asphaltmischguts vor dem Einbau verbessert. | Foto: Dynapac

Eine zentrale Rolle spielt die Qualität der Asphaltmischung schon vor dem Einbau. Entscheidend ist, dass das Material nach der Anlieferung optimal aufbereitet wird, um thermische und physische Entmischung zu minimieren. Dynapac begegnet dieser Anforderung mit der IMIX-Technologie in seinen Beschickern. Das zweistufige Mischsystem sorgt für eine gleichmäßige Materialstruktur und verbessert die Homogenität – eine wichtige Voraussetzung für langlebige und ebenmäßige Asphaltschichten.

Fertiger: Vorverdichtung und gleichmäßiger Einbau

Diese Qualität wird im Straßenfertiger konsequent weitergeführt. Eine gleichmäßige Materialverteilung bis zur Bohle ist essenziell für ein hochwertiges Einbauergebnis. Dynapac-Fertiger verfügen über intelligente Schneckentechnologien zur Vermeidung von Segregation sowie über Hochverdichtungsbohlen, die eine maximale Vorverdichtung ermöglichen. Gerade bei reduzierten Temperaturen sind leistungsstarke und schnell reagierende Heizsysteme von Vorteil. Gasbeheizte Bohlen sind hier klar effizienter.

Intelligente Verdichtung mit statischen Walzen

Für die Verdichtung von NTA empfiehlt Dynapac statische Walzen wie die CS 1400 VI. | Foto: Dynapac
Für die Verdichtung von NTA empfiehlt Dynapac statische Walzen wie die CS 1400 VI. | Foto: Dynapac

Bei der Verdichtung von Niedrigtemperaturasphalt spielen laut Dynapac vor allem statische Walzen ihre Stärken aus. Seine Asphaltwalzen stattet der Hersteller zudem mit der „Seismic“-Technologie aus: Sie passt die Verdichtungsfrequenz automatisch und in Echtzeit an Material und Temperatur an. Das Ergebnis ist eine stets optimale Verdichtungsleistung ohne manuelles Nachregeln und innerhalb des engeren Zeitfensters, das temperaturabgesenkte Asphalte vorgeben.

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