+++ Saarbrücken: Zoll durchsucht Bauunternehmen wegen Schwarzarbeit +++
Der Blaulicht-Newsticker von B_I MEDIEN berichtet über Unfälle, Diebstähle und Zollkontrollen auf Baustellen – kompakt, spannend und aktuell.

Saarbrücken: Zoll durchsucht Bauunternehmen, Verdacht auf Schwarzarbeit
13.02.2026, 12:10 Uhr
Im Raum Neustadt an der Weinstraße hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Saarbrücken im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Dienstag die Wohn- und Geschäftsräume eines Bauunternehmens durchsucht. Gegen den 48-jährigen Inhaber wird wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt ermittelt. Er soll mehrere Arbeitnehmer beschäftigt haben, ohne sie korrekt zur Sozialversicherung anzumelden.
Bei der Durchsuchung trafen die Einsatzkräfte elf Arbeitnehmer (21 bis 48 Jahre) an. Acht Männer mit ukrainischer Staatsangehörigkeit waren laut Zoll nur im Besitz eines polnischen Aufenthaltstitels, der zwar einen kurzfristigen Aufenthalt in Deutschland, jedoch keine Arbeitsaufnahme erlaubt. Gegen die acht Personen wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts. Gegen den Unternehmer läuft zudem ein Verfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern.
Die acht ukrainischen Staatsangehörigen wurden am Mittwoch aus dem Bundesgebiet ausgewiesen, zudem wurden Einreise- und Aufenthaltsverbote von zwei bzw. drei Jahren verhängt. Außerdem besteht der Verdacht, dass der gesetzliche Mindestlohn nicht eingehalten wurde. Die Ermittlungen dauern an.
Usedom: Baumaterial von Baustelle gestohlen, Täter gestellt
12.02.2026, 14:05 Uhr
In der Nacht zu Donnerstag haben zwei Männer Baumaterial im Wert von rund 200 Euro von einer Baustelle in Bansin auf Usedom entwendet. Ein Zeuge beobachtete gegen 23:25 Uhr, wie ein dunkler Pkw in der Waldstraße hielt, zwei Männer ausstiegen und einer kurz darauf mit einem größeren Gegenstand aus Richtung Bergstraße zurückkam, der anschließend im Auto verstaut wurde.
Aufgrund der Beschreibung fahndeten die eingesetzten Beamten nach dem Fahrzeug. Polizisten des Polizeihauptrevieres Anklam stoppten den Wagen wenig später auf der B 110 nahe Anklam und kontrollierten die Insassen (24 und 28 Jahre alt). Im Fahrzeug fanden die Beamten das mutmaßlich gestohlene Baumaterial.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Diebstahls.
Königstein: Falsche Handwerker bestehlen Rentnerin
11.02.2026, 10:26 Uhr
Am Montagmorgen, 9. Februar, haben sich im Heuhohlweg in Königstein zwei unbekannte Männer als Handwerker ausgegeben und eine Rentnerin bestohlen. Gegen 9:40 Uhr klingelten sie bei der Seniorin und behaupteten, wegen einer defekten Wasserleitung beauftragt worden zu sein.
Während einer der Täter die Frau im Badezimmer ablenkte, durchsuchte sein Komplize unbemerkt die Wohnung nach Wertgegenständen. Mit Bargeld flüchteten die Männer, bevor die Rentnerin den Diebstahl bemerkte.
Die Täter werden beide als etwa 165 Zentimeter groß beschrieben. Einer war korpulent, der andere von schlanker Statur. Beide hatten dunkle Haare und waren dunkel gekleidet.
Die Polizei warnt davor, unbekannte Handwerker in die Wohnung zu lassen, wenn kein Auftrag bekannt ist, und bittet Zeugen, sich unter (06174) 9266-0 zu melden.
Siegburg: Randalierer werfen Baustellenschilder um und legen Gullydeckel auf Straße
10.02.2026, 16:19 Uhr
In der Nacht zu Sonntag, 8. Februar, haben mehrere Jugendliche in Siegburg an einer Baustelle auf der Pappelallee Schilder umgeworfen und teilweise auf die Fahrbahn geworfen. Zuvor randalierte die Gruppe an einer Bushaltestelle an der Lendersbergstraße und warf Gegenstände auf die Straße.
Auf der Flucht hoben die Tatverdächtigen später zwischen Kaldauen und Stallberg einen Gullydeckel aus der Fahrbahn und warfen ihn auf die Straße. Ein kurz darauf vorbeifahrender Streifenwagen kollidierte mit dem Deckel und wurde beschädigt, verletzt wurde niemand. Die Gruppe entkam zu Fuß in ein Waldgebiet.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verkehrsunfallflucht. Gesucht werden vier bis fünf Personen (etwa 17 bis 22 Jahre), darunter zwei korpulente. Zwei trugen schwarze Jacken, eine Person eine Steppjacke. Hinweise nimmt die Polizei unter 02241 541-3121 entgegen.
Ulm: Dachdeckerunternehmer wegen Millionenbetrugs in U-Haft
10.02.2026, 10:59 Uhr
Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am 3. Februar 2026 in den frühen Morgenstunden einen Haftbefehl gegen einen inzwischen im Landkreis Günzburg ansässigen Dachdeckerunternehmer vollstreckt. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.
Er soll Sozialversicherungsbeiträge gegenüber den Krankenkassen vorenthalten und veruntreut haben. Außerdem stehen nicht oder nicht vollständig abgeführte Zahlungen an die Sozialkasse Dach und die Berufsgenossenschaft im Raum. Der Gesamtschaden soll sich auf rund 2,8 Millionen Euro belaufen.
Um strafrechtliche Verantwortlichkeiten zu verschleiern, soll der Beschuldigte mehrere Unternehmen genutzt haben, die abwechselnd von ihm selbst oder formal unter den Namen von Familienmitgliedern geführt worden sein sollen. Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich dabei demnach um sogenannte Firmenhüllen, während der Geschäftsbetrieb unter der Leitung des Beschuldigten weiterlief.
Bei der Vollstreckung des Haftbefehls unterstützten Beamte des Polizeipräsidiums Ulm.
Breitenbach: Fahrer rammt Baustellen-Absperrung und flüchtet
09.02.2026, 14:26 Uhr
In Breitenbach (Kreis Kusel) hat ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer in der Nacht zu Sonntag eine Baustellen-Absperrung in der Fürther Straße übersehen und dabei mehrere Absperrelemente beschädigt. Anschließend flüchtete der Verursacher.
Nach Angaben von Zeugen waren in der Straße derzeit mehrere Elemente quer zur Fahrbahn aufgestellt, um eine Baustelle zu sichern. Gegen 02:15 Uhr am Sonntagmorgen (08.02.) hörten Anwohner deutliche Unfallgeräusche. Die Polizei geht nach der Spurenlage davon aus, dass ein Fahrzeug mit erheblicher Wucht gegen das Hindernis prallte. Der Fahrer entfernte sich danach unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Hinweise zum Unfallgeschehen nimmt die Polizeiwache Schönenberg-Kübelberg unter 0631 369-14799 oder die Polizeiinspektion Kusel unter 0631 369-14499 entgegen. Außerdem ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail möglich: pikusel@polizei.rlp.de.
Groß Görnow: Täter klauen MAN-Lkw von Brückenbaustelle
06.02.2026, 13:53 Uhr
Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag von einer Baustelle an einer Eisenbahnbrücke zwischen Klein Görnow und Groß Görnow einen Lkw der Marke MAN gestohlen. Außerdem zapften die Täter Dieselkraftstoff ab und verursachten erheblichen Sachschaden an mehreren Baustellenfahrzeugen. Insgesamt geht die Polizei von einem Schaden von rund 125.000 Euro aus.
Nach ersten Erkenntnissen schlugen die Täter zwischen Mittwoch, 18:00 Uhr, und Donnerstag, 07:45 Uhr, zu. Neben dem entwendeten Lkw wurde auch ein weiterer Lkw deutlich beschädigt. Zudem stahlen die Unbekannten Werkzeuge aus Ablageflächen eines Anhängers, darunter ein Erdbohrgerät. Der Anhänger sowie ein weiteres Arbeitsgerät mit Spezialtechnik zur Auswertung von Erdbohrungen wurden ebenfalls beschädigt. Aus mehreren Fahrzeugen wurden insgesamt etwa 370 Liter Diesel abgezapft.
Der gestohlene MAN-Lkw konnte wenig später per GPS-Ortung nur wenige Kilometer entfernt auf einer Ackerfläche an der K5 an einem Bachlauf gefunden werden. Nach der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass sich die Täter dort offenbar festgefahren hatten. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen des Verdachts des Bandendiebstahls sowie der Sachbeschädigung.
Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle zwischen Klein Görnow und Groß Görnow gesehen haben, sollen sich bei der Polizei in Sternberg unter 03847 4327-0 melden.
Tirschenreuth: Zoll entdeckt illegale Bauarbeiter – einer flüchtet aus Fenster
05.02.2026, 12:25 Uhr
Bei einer Kontrolle in einem asiatischen Restaurant im Landkreis Tirschenreuth hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hof (Hauptzollamt Regensburg) nebenan laufende Bauarbeiten entdeckt. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte zunächst zwei Bauarbeiter vietnamesischer Herkunft an.
Ein dritter Arbeiter versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen und sprang aus einem Fenster. Weit kam er aber nicht: Farb- und putzverschmutzte Schuhabdruck-Spuren auf dem Asphalt führten die Beamten zu dem Mann, der kurz darauf ebenfalls angetroffen wurde.
Bei den Überprüfungen stellte sich heraus, dass die drei Männer im Alter von 21, 27 und 33 Jahren nicht die erforderlichen Aufenthaltstitel besaßen, die sowohl den Aufenthalt als auch eine Erwerbstätigkeit in Deutschland erlauben. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie sich bereits seit mehreren Monaten unerlaubt in Deutschland aufgehalten und illegal gearbeitet haben. Der Fall wurde an die zuständige Ausländerbehörde übergeben.
Gegen zwei der Männer erließ das Amtsgericht Weiden inzwischen Strafbefehle in Höhe von 4.500 Euro beziehungsweise 750 Euro. Alle drei erhielten zudem eine Grenzübertrittsbescheinigung und mussten das Bundesgebiet verlassen.
Kaiserslautern: Zoll findet mehrere Verstöße auf Baustelle – Fluchtversuch scheitert
04.02.2026, 09:14 Uhr
Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Saarbrücken haben am Samstag bei Kontrollen im Raum Kusel und Kaiserslautern mehrere Verstöße im Zusammenhang mit Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung festgestellt.
Am Vormittag überprüften die Einsatzkräfte eine größere Baustelle in Kusel. Dort trafen sie sieben rumänische Arbeitskräfte an. In fünf Fällen ergaben sich konkrete Anhaltspunkte für Verstöße wegen unterlassener Meldungen zur Sozialversicherung. Die Ermittlungen laufen.
Später kontrollierten Zöllner ein größeres Gewerbeobjekt in Kaiserslautern. Beim Eintreffen versuchte ein Mann zu flüchten, wurde jedoch gestoppt. Bei den anschließenden Überprüfungen stellte sich heraus: Von acht angetroffenen Personen hatten sieben keinen erforderlichen Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland. Es handelte sich um Männer zwischen 20 und 30 Jahren aus Belarus, der Ukraine und Serbien.
Gegen die betroffenen Personen wurden Strafverfahren eingeleitet. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wurden weitere Maßnahmen veranlasst. Auch gegen die verantwortlichen Arbeitgeber wird nun ermittelt.
Berga-Wünschendorf: Randalierer beschädigt Baustelle und verwüstet Wohnung
02.02.2026, 10:39 Uhr
Ein 38-Jähriger hat am Samstag (31.01.) in Berga-Wünschendorf (Thüringen) für mehrere Polizeieinsätze gesorgt. Nach Angaben der Polizei fiel der Mann zunächst am Nachmittag durch aggressives Verhalten auf, als er eine ihm unbekannte Frau beleidigte und bedrohte. Anschließend flüchtete er in Richtung Mildenfurth.
Kurz darauf gingen bei der Polizei weitere Notrufe ein: Im Bereich einer Baustelle soll eine Person randaliert haben. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei ebenfalls um den 38-jährigen Deutschen. Während die Beamten nach ihm suchten, meldeten Zeugen zudem, dass in Wünschendorf jemand die eigene Wohnung verwüsten würde. Auch hier führte die Spur zu demselben Mann.
Die Polizei stellte den 38-Jährigen schließlich in seiner Wohnung fest. Dort sowie an der Baustelle soll er einen Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro verursacht haben. Da der Mann unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand, wurde er in ein psychiatrisches Fachklinikum eingeliefert.
Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet.
Bocholt: Kabeldiebe schlagen auf Baustelle an der Schwanenstraße zu
30.01.2026, 14:57 Uhr
Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag auf einer Baustelle an der Schwanenstraße in Bocholt (NRW) zugeschlagen. Nach Angaben der Polizei entwendeten die Täter zwischen Donnerstag, 22:00 Uhr, und Freitag, 6:30 Uhr, rund 50 bis 60 Meter Zuleitungskabel.
Wie die Diebe auf das Baustellengelände gelangten, ist noch unklar. Das Kriminalkommissariat Bocholt ermittelt und sucht Zeugen.
Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. (02871) 2990 entgegen.
Recklinghausen: Spuren im Schnee führen Polizei zu Baustellen-Dieb
29.01.2026, 13:10 Uhr
In der vergangenen Nacht hat die Polizei in Recklinghausen einen tatverdächtigen Mann nach einem Einsatz an einer Baustelle an der Glück-Auf-Straße gestellt und vorläufig festgenommen. Eine Überwachungskamera zeichnete gegen 3:30 Uhr einen Mann auf, der das Baustellengelände betrat und offenbar Kabel entwenden wollte.
Als die Beamten den Verdächtigen vor Ort nicht antrafen, wurden sie direkt neben Kabeltrommeln auf Schuhabdrücke im Schnee aufmerksam. Die Spur führte zu einer Fahrradreifenspur, der ein Streifenwagen bis zu einem Kreisverkehr an der Joachimstraße folgte. Dort kontrollierten die Polizisten einen 34-jährigen Dorstener ohne festen Wohnsitz.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere Werkzeuge, darunter eine Kabelschere. Beute von der Baustelle hatte der Mann offenbar nicht gemacht. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass sein E-Bike und der Akku zur Fahndung ausgeschrieben waren und mutmaßlich aus einem Diebstahl stammen. Die Beweismittel wurden sichergestellt. Gegen den 34-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls.
Schwarzarbeit im Baugewerbe: Einsatzkräfte in sieben Bundesländern
29.01.2026, 08:29 Uhr
In einem Verfahren wegen organisierter Schwarzarbeit im Baugewerbe haben das Hauptzollamt Schweinfurt und die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gestern Morgen eine groß angelegte Razzia gestartet. Knapp 800 Einsatzkräfte durchsuchten zeitgleich 70 Wohn- und Geschäftsräume in insgesamt sieben Bundesländern, mit einem Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet. Gleichzeitig wurden Haftbefehle gegen drei Beschuldigte vollstreckt.
Im Fokus steht eine 15-köpfige, multinationale Tätergruppierung. Sie soll über eigene und fremde Servicefirmen gezielt Schwarzgelder für bauausführende Betriebe generiert haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden Arbeitnehmer demnach systematisch nicht oder nur unvollständig bei Sozialversicherungsträgern gemeldet. Den Unterschied zwischen offiziell gemeldetem Lohn und tatsächlich geleisteter Arbeit sollen die Täter über verdeckte Barzahlungen als Schwarzlohn ausgeglichen haben.
Der vorläufig berechnete Gesamtschaden durch hinterzogene Steuern und Sozialversicherungsabgaben liegt laut Ermittlern bei knapp 28 Millionen Euro. Zur Sicherung der mutmaßlich hinterzogenen Gelder wurde zudem ein Vermögensarrest in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro angeordnet.
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Dokumente und elektronische Datenträger. Die Auswertung soll mehrere Monate dauern. Insgesamt waren 797 Kräfte im Einsatz, darunter 715 aus der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, unterstützt von Zollfahndung, Steuerfahndung und Polizei sowie Spezialeinheiten und Einsatzhunden. Die Ermittlungen laufen weiter.
Heidelberg: Bauunternehmer wegen Schwarzarbeit verurteilt
28.01.2026, 09:31 Uhr
Das Amtsgericht Heidelberg hat einen 65-jährigen Bauunternehmer aus dem Rhein-Neckar-Kreis rechtskräftig wegen Schwarzarbeit und Betrugs zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt.
Den Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zufolge soll der Mann im Zeitraum von 2019 bis Ende 2023 Arbeitnehmer in erheblichem Umfang beschäftigt haben, ohne fällige Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß abzuführen. Zudem machte er gegenüber der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) wiederholt unrichtige beziehungsweise unvollständige Angaben zu den gezahlten Löhnen.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelte der Zoll wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 80 Fällen sowie wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 36 Fällen. Der Gesamtschaden liegt nach Angaben der Ermittler bei rund 300.000 Euro an nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträgen sowie weiteren rund 65.000 Euro, die nicht an die ULAK abgeführt wurden.
Bereits Anfang September 2025 war gegen den Unternehmer ein Haftbefehl ergangen. Einsatzkräfte des Zolls vollstreckten diesen, nahmen den Mann fest und lieferten ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. In der Verhandlung räumte der Angeklagte die Vorwürfe ein und akzeptierte das Urteil, das damit rechtskräftig ist.
Mainz: Weltkriegsbombe von Baustelle abtransportiert
27.01.2026, 14:15 Uhr
Der Kampfmittelräumdienst hat den am Montag auf einer Baustelle in der Rheinallee gefundenen Blindgänger gesichert und abtransportiert. Die teilweise beschädigte amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde heute Morgen bei Tageslicht erneut von Fachkräften begutachtet.
Anschließend brachten die Spezialisten den Sprengkörper zu einem gesicherten Gelände des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz. Dort wird die Bombe fachgerecht beseitigt. Die zuvor eingerichteten Sperrmaßnahmen wurden nach dem Abtransport vollständig aufgehoben.
Sankt Augustin: Unbekannte stehlen 15 Halteverbot-Schilder von Baustelle
23.01.2026, 08:25 Uhr
Unbekannte haben an einer Baustelle in Sankt Augustin eine ungewöhnliche Beute gemacht: Zwischen Dienstag (20. Januar), 16:00 Uhr, und Mittwoch (21. Januar), 07:40 Uhr, verschwanden in der Einsteinstraße insgesamt 15 Verkehrszeichen.
Bei den entwendeten Schildern handelt es sich um „Absolutes Halteverbot“-Schilder, die zusammen mit 15 Rohrpfosten und 30 passenden Klemmen am Fahrbahnrand in der Nähe der Einmündung Otto-von-Guericke-Straße aufgestellt waren. Wegen Größe und Gewicht der Beute geht die Polizei davon aus, dass die Täter ein Fahrzeug zum Abtransport genutzt haben.
Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib der Schilder nimmt die Polizei unter 02241 541-3321 entgegen.
Essen: Brand auf Baustelle – Dachstuhl brennt durch
22.01.2026, 14:23 Uhr
Am Donnerstag, 21. Januar 2026, ist die Feuerwehr Essen am Nachmittag zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung in einem Gebäude an der Stinnestraße in Karnap alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im ersten Obergeschoss im Dachbereich eines Anbaus. Mehrere Personen befanden sich zunächst noch im Gebäude und hatten vergeblich versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Nach ersten Erkenntnissen brach der Brand während laufender Renovierungsarbeiten aus.
Zwei Arbeiter wurden vom Rettungsdienst und einer Notärztin untersucht, lehnten jedoch einen Transport ins Krankenhaus ab. Das Feuer breitete sich in Deckenkonstruktionen aus und sorgte für dichten Rauch, der aus Fenstern und Deckenöffnungen drang. Wegen offener Decken bestand für die Einsatzkräfte zudem erhebliche Absturzgefahr. Ein Löschangriff über die Drehleiter war aufgrund der dichten Bebauung nicht möglich.
Der Dachstuhl des Anbaus brannte vollständig durch. Einsatzkräfte öffneten die Dachhaut von innen, entfernten brennende Dämmung und löschten sie ab. Da nicht alle Bereiche im Inneren sicher abgesucht werden konnten, verschaffte sich die Feuerwehr zusätzlich über Leitern Zugang zu weiteren Gebäudeteilen. Das Gebäude war nicht bewohnt. Zum Schutz der Nachbarbebauung wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Außerdem kontrollierten Einsatzkräfte die Dachhaut mit einer Drohne und einer Wärmebildkamera. Insgesamt waren drei Trupps mit drei C-Rohren im Einsatz.
Der Gasanschluss wurde abgeschiebert, das Gebäude stromlos geschaltet und anschließend belüftet. Während des Einsatzes stellte die Freiwillige Feuerwehr Katernberg den Grundschutz sicher und besetzte die Wache in Altenessen.
Eine Brandnachschau erfolgte gegen 21:00 Uhr, um 21:30 Uhr wurde der Einsatz beendet.
München: Haftstrafen nach Schwarzarbeitsermittlungen – Millionenschaden
22.01.2026, 08:32 Uhr
Das Landgericht München I hat im Dezember 2025 die vier Haupttäter eines Schwarzarbeiter-Rings im oberbayerischen Raum zu teils langen Freiheitsstrafen und hohen Geldstrafen verurteilt. Nach Ermittlungen einer gemeinsamen Gruppe aus Finanzkontrolle Schwarzarbeit Rosenheim und Steuerfahndung München entstand durch die organisierte Schwarzarbeit ein Schaden von rund neun Millionen Euro für Sozialkassen und Steuerbehörden.
Im Zentrum stand ein 67-jähriger Bauunternehmer aus Bosnien-Herzegowina. Er soll über neun Jahre hinweg fünf Hochbaufirmen gegründet und Löhne nur zur Hälfte offiziell abgerechnet haben – der Rest wurde bar als Schwarzlohn ausgezahlt. Um die Behörden zu täuschen, ließ er Firmen wiederholt in die Insolvenz gehen und gründete unter anderem Namen neue Betriebe, die über Strohmänner geführt worden sein sollen. Zudem habe er in Millionenhöhe Scheinrechnungen eines Berliner Anbieters genutzt, um Schwarzlohnzahlungen zu verschleiern.
Der Haupttäter erhielt eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren. Zwei Strohmänner wurden ebenfalls verurteilt: ein 75-jähriger Kroate zu einem Jahr und zehn Monaten sowie 300 Tagessätzen à 15 Euro, ein 29-jähriger Bosnier zu zwei Jahren Haft und 660 Tagessätzen à 60 Euro. Diese Urteile sind rechtskräftig.
Der Betreiber der Berliner Scheinrechnungsgesellschaft wurde zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt; dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Kirf: Sattelschlepper streift Bagger auf Baustelle und flüchtet
21.01.2026, 11:15 Uhr
Auf einer Baustelle in der Perler Straße in Kirf (Rheinland-Pfalz) hat sich am Montagabend (19.01.2026) gegen 20:20 Uhr ein Unfall ereignet. Nach Angaben der Polizei streifte ein weißer Sattelschlepper mit Auflieger einen geparkten Bagger. Dabei wurde der Bagger an der kompletten linken Fahrzeugseite beschädigt.
Der Fahrer des Sattelschleppers entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Ein Kennzeichen ist bislang nicht bekannt.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Saarburg unter 06581/9155-0 zu melden.
Schloßvippach: Pyrotechnik beschädigt Baustellentoilette – Polizei sucht Zeugen
20.01.2026, 15:21 Uhr
Unbekannte haben am vergangenen Wochenende im Landkreis Sömmerda bei Erfurt eine Baustellentoilette in Schloßvippach beschädigt. Die Toilettenkabine stand auf einer Baustelle am Kreisverkehr in Richtung Eckstedt.
Nach ersten Erkenntnissen setzten die Täter dabei Pyrotechnik ein. In Tatortnähe wurden Überreste eines Böllers gefunden und sichergestellt. Der Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Polizei sicherte Spuren und bittet um Hinweise. Zeugen können sich unter 0361/5743-25100 bei der Polizeiinspektion Sömmerda melden und die Vorgangsnummer 0015324 nennen.
Northeim: Razzia wegen Steuerhinterziehung im GaLaBau
20.01.2026, 08:38 Uhr
In Northeim und Umgebung laufen seit heute Morgen umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen. Seit 6 Uhr sind Ermittler des Finanzamts für Fahndung und Strafsachen Braunschweig sowie die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Göttingen des Hauptzollamts Braunschweig im Einsatz. Unterstützt werden sie von der Polizeiinspektion Northeim und der Zentralen Polizeidirektion.
Die Durchsuchungsbeschlüsse betreffen zehn Objekte im Stadtgebiet von Northeim und im Umland. Im Fokus stehen mehrere Beschuldigte (43, 36 und 26 Jahre alt). Ihnen wird Steuerhinterziehung in bislang nicht bezifferter Höhe vorgeworfen. Ermittelt wird unter anderem wegen nicht versteuerter Umsätze beziehungsweise Einkünfte im Garten- und Landschaftsbau, teils unter Verwendung fiktiver Firmenbezeichnungen, sowie im Bereich Vermietung und Verpachtung. Außerdem besteht der Verdacht des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie des Sozialleistungsbetrugs.
Neben Beweismitteln suchen die Einsatzkräfte nach Bargeld, das zur Abwicklung der mutmaßlichen Geschäfte genutzt worden sein soll. Zur Sicherung möglicher Ansprüche des Landes Niedersachsen wurde ein Vermögensarrest angeordnet. Auch Diensthundeführer sind im Einsatz.
Grabow: Radlader von Baustelle gestohlen – DB-Anlage beschädigt
19.01.2026, 10:46 Uhr
Unbekannte haben in Grabow einen Radlader von einer Baustelle im Kießerdamm gestohlen. Nach Angaben der Polizei sollen sich die Täter zwischen letzter Woche Mittwoch, 08:30 Uhr, und Donnerstag, 09:30 Uhr, Zugang zu dem verschlossen abgestellten Fahrzeug verschafft haben.
Beim Abtransport des Radladers der Marke Wacker Neuson fuhren die Unbekannten das Fahrzeug offenbar vom Tatort weg. Dabei wurde eine elektrische Anlage der Deutschen Bahn beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 40.000 Euro beziffert.
Die Polizei sicherte Spuren und ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die im Bereich der Bahngleise am Kießerdamm verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Ludwigslust unter 03874 411-0 zu melden.
Weimar: Einbruch in Baustelle löst Gasaustritt aus
16.01.2026, 08:52 Uhr
Im Weimarer Norden hat ein Einbruch in eine Baustelle am Donnerstagmorgen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. An der Baustelle war Gasgeruch festgestellt worden, die alarmierten Einsatzkräfte überprüften das Objekt und stellten ein explosionsfähiges Gasgemisch fest. Das Gebäude wurde daraufhin gesperrt und die Gaszufuhr unterbrochen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht.
Nach ersten Erkenntnissen soll ein Unbekannter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in die Baustelle eingedrungen sein und sich auf bislang unbekannte Weise Zugang zum Keller verschafft haben. Dort trennte er Kupferrohre heraus, um diese mutmaßlich zu stehlen. Dabei durchtrennte er offenbar eine aktive Gasleitung, sodass Gas austrat. Der Täter flüchtete vermutlich, als er den Gasaustritt bemerkte.
Beute machte der Unbekannte nach aktuellem Stand nicht. Der Sachschaden liegt bei mehr als 5.000 Euro. Die Polizei Weimar ermittelt.
Erfurt: Rohr-Dieb kehrt zweimal zur Baustelle zurück
15.01.2026, 08:33 Uhr
In der Nacht zu Donnerstag hat ein polizeibekannter 46-Jähriger gleich zweimal Rohre von einer Baustelle in der Erfurter Krämpfervorstadt gestohlen. Zwischen 03:30 Uhr und 04:00 Uhr zog der Mann im Bereich Reißhausstraße/Carmerstraße zunächst zwei etwa zwei Meter lange Rohre durch den Bauzaun und fuhr mit dem Fahrrad davon.
Rund eine halbe Stunde später kehrte er zurück und entwendete auf gleiche Weise zwei weitere Rohre. Ein Zeuge beobachtete beide Taten und alarmierte die Polizei. Bei der anschließenden Fahndung fanden Einsatzkräfte den Mann wenig später versteckt in einem Gebüsch. Ein Atemalkoholtest zeigte mehr als 1,2 Promille.
Das Diebesgut blieb trotz Absuche des Nahbereichs verschwunden. Die Ermittlungen wegen Diebstahls laufen.
Berlin: Sechs Jahre Haft für Bauunternehmer wegen Schwarzlohn-System
14.01.2026, 09:31 Uhr
Das Landgericht Berlin I hat am 6. Oktober 2025 einen 59-jährigen montenegrinischen Bauunternehmer wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 52 Fällen zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Sein 74-jähriger deutscher Geschäftspartner erhielt eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Zudem ordnete das Gericht die Einziehung von Tatbeiträgen in Höhe von 551.850 Euro an.
Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch eine anonyme Anzeige. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Stralsund deckte nach eigenen Angaben ein Netzwerk aus 17 Serviceunternehmen auf, das zur Verschleierung genutzt worden sein soll. Dabei sollen unter anderem Scheinwerkverträge geschlossen, Beschäftigte nur als Teilzeitkräfte angemeldet sowie unrichtige Belege und gefälschte Abdeckrechnungen erstellt worden sein.
Außerdem stellten die Ermittler nach eigenen Angaben ausbeuterische Arbeits- und Unterbringungsbedingungen fest – darunter Lohnrückstände, überlange Arbeitszeiten und Nachtarbeit, fehlende Schutzausrüstung sowie mangelhafte Unterkünfte.
Im Zeitraum von Januar 2015 bis Dezember 2018 sollen Nettoschwarzlöhne von rund 6,59 Millionen Euro geflossen sein. Der Beitragsschaden wird auf etwa 4,76 Millionen Euro beziffert.
Paderborn: Hochwertiges Werkzeug von Baustelle an der Bahnhofstraße gestohlen
13.01.2026, 10:14 Uhr
Unbekannte haben am Wochenende auf einer Baustelle an der Bahnhofstraße in Paderborn hochwertiges Werkzeug entwendet. Die Tatzeit liegt zwischen Freitag (09.01.), 12:00 Uhr, und Montag (12.01.), 9:29 Uhr.
Bemerkt wurde der Diebstahl am Montagmorgen von einem Mitarbeiter, der anschließend die Polizei informierte. Der Schaden liegt nach ersten Angaben im vierstelligen Bereich. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.
Die Polizei bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle bemerkt haben, sich unter 05251 306-0 zu melden.
Edenkoben: Neuwertige Sanitärmaterialien von Baustelle in Auto geladen
12.01.2026, 15:23 Uhr
In Edenkoben sind in der Nacht zu Montag zwei Personen beim Abtransport von Baustellenmaterialien aufgefallen. Gegen 0:13 Uhr beobachteten Zeugen in der Tanzstraße einen 19-Jährigen und seine 22 Jahre alte Begleiterin, wie sie an einer Baustelle neuwertige Sanitärmaterialien in ihr Fahrzeug verluden.
Polizeikräfte trafen die beiden noch vor Ort an. Auf Nachfrage erklärten sie, sie seien davon ausgegangen, dass die Materialien zur freien Mitnahme abgestellt worden seien. Da dies nicht der Fall war, wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Chemnitz: Bauunternehmerin wegen Schwarzarbeit verurteilt
12.01.2026, 10:47 Uhr
Wegen des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung hat das Amtsgericht Chemnitz im November 2025 eine 61 Jahre alte Bauunternehmerin aus dem Erzgebirgskreis zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz und des Hauptzollamts Erfurt soll die Frau in den Jahren 2018 bis 2022 mindestens 24 Arbeitnehmer schwarz beschäftigt haben. Demnach meldete sie Beschäftigte nicht oder nicht vollständig zur Sozialversicherung an und führte zu geringe Sozialabgaben sowie Steuern ab. Der entstandene Schaden liegt laut Zoll bei rund 543.000 Euro.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Betriebsprüfung. Dabei stießen die Ermittler bei der Durchsicht von Geschäftsunterlagen auf Unregelmäßigkeiten in der Buchführung. In der Hauptverhandlung legte die Verurteilte ein umfassendes Geständnis ab.
Stadtroda: Zoll fasst zwei Männer ohne Papiere auf Baustelle
09.01.2026, 08:41 Uhr
Bei einer Kontrolle am Donnerstagmittag haben Zollbeamte auf einer Baustelle in Stadtroda zwei türkischstämmige Männer festgestellt, die keine Ausweisdokumente bei sich hatten.
Die 21 und 22 Jahre alten Männer wurden zur Polizeidienststelle gebracht, dort wurden ihre Personalien aufgenommen. Anschließend übergaben die Beamten sie an die Ausländerbehörde. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet.
Ob die Männer auf der Baustelle tatsächlich gearbeitet haben, ist laut Polizei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Pinnow: Polizei fasst vier Männer nach Containeraufbrüchen am Bahnhof
08.01.2026, 10:49 Uhr
In der Nacht zu Dienstag haben Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei am Bahnhof Pinnow vier Männer vorläufig festgenommen. Sie sollen auf einer Baustelle der Deutschen Bahn vier Baucontainer aufgebrochen und versucht haben, Werkzeuge zu stehlen.
Ein Bürger hatte die Bundespolizeiinspektion Angermünde gegen 2:15 Uhr über mehrere unberechtigte Personen auf dem Gelände informiert. In zivil eingesetzte Kräfte stellten kurz darauf vier Verdächtige in einem Fahrzeug am Bahnhof und nahmen sie fest. Im Transporter fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut im Wert von mehr als 20.000 Euro. Die Aufbruchspuren an den Containern erhärteten den Verdacht des Bandendiebstahls.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um vier polnische Staatsangehörige im Alter zwischen 26 und 30 Jahren. Gegen einen 29-Jährigen lag zudem ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen eines früheren Diebstahls vor. Während drei Männer nach Abschluss der Maßnahmen die Dienststelle verlassen konnten, wurde der 29-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, da er eine Geldstrafe nicht bezahlen konnte.
Schiffdorf: Zaunelemente und Buchen von Baustelle gestohlen
07.01.2026, 14:43 Uhr
Unbekannte haben in Schiffdorf von einer Baustelle in der Batteriestraße fünf große Doppelstabmatten-Zaunelemente samt dazugehörigen Zaunpfosten gestohlen. Außerdem wurden mehrere Buchen entwendet.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat zwischen dem 24. Dezember 2025 (12 Uhr) und dem 1. Januar 2026 (13 Uhr). Der entstandene Schaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Schiffdorf bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 04706/9480 zu melden.
Mühlhausen: Stromkabel von Baustelle gestohlen
06.01.2026, 15:10 Uhr
Unbekannte haben in Mühlhausen mehrere Meter Stromkabel von einer Baustelle in der Straße An der Burg gestohlen. Die Tat ereignete sich laut Polizei im Zeitraum zwischen Mittwoch, 24. Dezember, und Dienstag, 6. Januar.
Die Täter verschafften sich widerrechtlich Zutritt zum Baustellengelände und verschwanden anschließend mit der Beute in unbekannte Richtung. Der entstandene Schaden liegt nach Angaben der Polizei im Bereich von mehreren tausend Euro.
Im Bau kennen wir uns aus!
Für Sie bauen wir unseren Newsletter mit den relevantesten Neuigkeiten aus der Branche.
Gleich abonnieren!


Die Polizeiinspektion Unstrut-Hainich ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 03601/4510.
Sangerhausen: Bauunternehmer wegen Schwarzlohn und Steuerhinterziehung verurteilt
06.01.2026, 08:36 Uhr
Ein 66-jähriger Unternehmer aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz ist wegen Schwarzlohnzahlungen und Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das Amtsgericht Halle (Saale) sprach den Mann rechtskräftig des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 115 Fällen sowie der Steuerhinterziehung in 54 Fällen schuldig. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Jetzt Ausschreibungen finden
Wählen Sie eine Leistungsart, die Sie interessiert.


Bau


Dienstleistung


Lieferung
Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Sangerhausen vom Hauptzollamt Magdeburg waren dem Fall bei der Prüfung von Geschäftsunterlagen einer Baufirma auf die Spur gekommen: In den Unterlagen tauchten keine Angestellten auf – stattdessen wurden ausschließlich „Selbständige“ beauftragt. Nach weiteren Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass es sich tatsächlich um weisungsgebundene, abhängig Beschäftigte gehandelt haben soll. Mehrere Gutachten des Rentenversicherungsträgers stützten diese Einschätzung.
Die Bezahlung der sogenannten Scheinselbständigen erfolgte laut Zoll bar oder – zur Verschleierung der Schwarzlohnzahlungen – über Konten von Angehörigen des Unternehmers. Sozialversicherungsbeiträge wurden nicht abgeführt, was zwischen Juli 2017 und Juni 2022 einen Schaden von rund 391.000 Euro verursachte. Zusätzlich soll der Mann Lohnsteuer in Höhe von fast 78.000 Euro hinterzogen haben. Der Sozialkasse der Bauwirtschaft entstand demnach ein weiterer Schaden von rund 87.000 Euro.
In der Hauptverhandlung räumte der Unternehmer die Vorwürfe ein. Das Urteil ist seit dem 21. Oktober 2025 rechtskräftig.
Arnsberg: Kabeldieb dank Überwachungskamera gestellt
05.01.2026, 09:18 Uhr
Ein Kabeldiebstahl auf einer Baustelle in Alt-Arnsberg ist in der Nacht zu Sonntag (04.01.2026) durch Live-Bilder einer Überwachungskamera aufgefallen – und endete für den mutmaßlichen Täter mit einer Polizeikontrolle.
Der Betreiber der Baustelle in der Straße An der Schlacht beobachtete gegen 23:55 Uhr auf den Kameraaufnahmen einen Mann, der Kabel entwendete. Er verständigte sofort die Polizei und gab eine Personenbeschreibung durch.
Kurz darauf bemerkten Einsatzkräfte in der Nähe der Baustelle einen Mann, der ein Fahrrad in Richtung Uferstraße schob. Auf dem Fahrrad lag ein langes Kabel. Als der Verdächtige die Polizei sah, versuchte er zu flüchten, konnte jedoch eingeholt und gestellt werden.
Bei dem 57-jährigen Arnsberger fanden die Beamten ein zehn bis 15 Meter langes Starkstromkabel sowie einen Bolzenschneider. Der Mann gab an, mit dem Werkzeug zwei Bauzäune durchtrennt und sich so Zutritt zur Baustelle verschafft zu haben. Dort habe er die Kabel abgetrennt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige wieder entlassen.
Neueste Beiträge:
Meistgelesene Artikel
Verwandte Bau-Stichworte:
Top Bau-Stichworte:
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Lesen Sie Nachrichten zu Bauwirtschaft und Baupolitik aus erster Hand. Plus: Hoch-, Tief- und Straßenbau.









