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Hochbau/

Wolkenkratzer Olszynki Park in Polen: Befestigungslösungen von Fischer im Einsatz

220-Meter-Wolkenkratzer

Olszynki Park: Fischer sichert Polens höchstes Wohngebäude

02.11.2026, 09:53
RZESZÓW
Wolkenkratzer Olszynki Park in Polen: Befestigungslösungen von Fischer im Einsatz
Die Befestigungslösungen von Fischer sollen die Fassadenelemente des Olszynki Park auch unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen dauerhaft sichern. | Foto: Daniel Sztork/Shutterstock

Mit „Olszynki Park“ entstand in Rzeszów mit einer Höhe von 220,67 Metern das höchste Wohngebäude Polens. Ein anspruchsvolles Projekt – nicht nur in der Architektur, sondern auch für die eingesetzte Befestigungstechnik. Befestigungslösungen von Fischer sollen dabei die sichere Lastabtragung in unterschiedlichen Baustoffen sicherstellen und maßgeblich zur Dauerhaftigkeit der Konstruktion beitragen.

Olszynki Park ist eines der anspruchsvollsten Wohnbauprojekte in Polen. Mit einer architektonischen Höhe von 220,67 Metern überragt das Bauwerk den bisherigen Rekordhalter, den Sky Tower (212 Meter) in Breslau. Höhe, Volumen und die komplexe Konstruktion des Gebäudes stellten Planende und Ausführende gleichermaßen vor große Herausforderungen. „Bei einem Hochhaus dieser Größenordnung gibt es keinen Raum für Zufälle“, sagt Artur Hoffman, Landesgeschäftsführer von Fischer Polen. „Die Wahl der Befestigungstechnik ist weit mehr als ein Ausführungsdetail – sie ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor für das gesamte Bauwerk.“

Wind als große Herausforderung

Je höher ein Gebäude ist, desto größer ist laut Fischer die Bedeutung der Windlasten. Ihre Richtung, Intensität und Belastungscharakteristik ändern sich kontinuierlich und erzeugen sowohl Druck- als auch Sogkräfte. Für Planende bedeutet dies, die Belastungen in den verschiedenen Fassadenbereichen äußerst präzise bestimmen zu müssen. Besonders anspruchsvoll sind die Geschosszwischenbereiche sowie Fassadenelemente, welche hohe horizontale Lasten aufnehmen müssen. Gerade vor diesem Hintergrund ist die Befestigung kein Nebenaspekt, sondern ein entscheidender Faktor für die Sicherheit und Langlebigkeit der Konstruktion. Jede Fehleinschätzung kann zu Sachschäden und im Extremfall zu einer Gefährdung der Gebäudenutzer sowie der Umgebung führen.

Verankerung des Wolkenkratzers in Stahlbeton

In den Stahlbetonbereichen kamen Fischers FAZ II Plus Bolzenanker für Befestigungsaufgaben zum Einsatz. Die mechanischen Spreizanker erreichen Herstellerangaben zufolge unmittelbar nach der Montage ihre volle Tragfähigkeit und ermöglichen daher die sichere Aufnahme hoher Lasten bei Einhaltung aller erforderlichen Verankerungsparameter. Sicherheit geben demnach zudem ihre Europäisch Technischen Bewertungen (ETAs).

Porenbeton für die Lastabtragung

Neben Stahlbeton kam im Olszynki Park auch Porenbeton zum Einsatz. Aufgrund seiner porösen Struktur eignet sich dieser Baustoff häufig besser für chemische Befestigungssysteme als für mechanische Anker. Zum Einsatz kam der Universal-Injektionsmörtel Fischer FIS V Plus. Der Injektionsmörtel umschließt die Ankerstange im Bohrloch hohlraumfrei und schafft laut Fischer nach dem Aushärten eine dauerhafte, hochfeste Verbundwirkung mit dem Verankerungsgrund. Das Ergebnis: zuverlässige Lastabtragung ganz ohne Spreizkräfte, ein minimiertes Risiko von Materialschäden sowie eine hohe Tragfähigkeit auch in Untergründen mit geringerer Rohdichte. Zudem soll das System durch seine hohe Beständigkeit gegenüber Schwingungen und wechselnden Belastungen überzeugen.

Sichere Befestigung für anspruchsvolle Bauprojekte

Der Olszynki Park zeigt, welchen Stellenwert die richtige Befestigungstechnik bei modernen Hochhausprojekten einnimmt. Professionelle Verankerungen tragen dazu bei, die Stabilität und Dauerhaftigkeit der gesamten Konstruktion sicherzustellen. Der Erfolg von Bauprojekten wie diesem beruht laut Fischer neben präzisen statischen Berechnungen und der Produktwahl auch auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Das Unternehmen Reconal, das für wesentliche Bauabschnitte verantwortlich war, setzt seit mehr als zehn Jahren auf Fischer Befestigungslösungen. Roman Kotuła, Projektmanager bei Reconal, sagte dazu: „Zwei Faktoren sind für uns ausschlaggebend bei der Entscheidung zugunsten von Fischer: die hohe Qualität der Produkte und die umfassende technische Unterstützung.“

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Quelle: Fischer Gruppe

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