Kanalsanierung
Kräftebündelung für Infrastrukturbau

Das Ingenieur- und Architekturbüro Sweco übernimmt die Stein Ingenieure GmbH. Mit dem Zusammenschluss bündeln die Unternehmen ihre Kompetenzen und Kapazitäten in den Bereichen Kanalsanierung und Abwasserinfrastruktur. Damit reagieren sie auf die bundesweit wachsende Nachfrage bei der Modernisierung von Abwassersystemen mit umfassenden Lösungen.
Ziel des strategischen Zukaufs ist es, die bestehenden Planungskompetenzen für anstehende Modernisierungsaufgaben in der Siedlungswasserwirtschaft gezielt auszubauen. Stein Ingenieure bringt hierfür Projekterfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten in die zukünftige Zusammenarbeit ein.
„Die Anforderungen an die Infrastruktur-, Umwelt- und Wasserwirtschaft werden zunehmend komplexer. Gleichzeitig erwarten Kunden umfassende Lösungen, die unterschiedliche Fachdisziplinen miteinander verbinden", soDr.-Ing. Robert Stein, Geschäftsführer der Stein Ingenieure.
Abwasserinfrastruktur und Kanalsanierung aus einer Hand
Die fachlichen Schwerpunkte der Stein Ingenieure liegen in der Planung und Umsetzung von Wasser- und Abwassernetzen. Neben der klassischen Kanalsanierung umfasst das Leistungsspektrum Spezialdisziplinen wie Statik, Rohrvortrieb und Bauwerksprüfung. Für ausschreibende Stellen und Bauunternehmen bedeutet dies eine durchgängige Projektabwicklung von der ersten Konzeptentwicklung über die Ausschreibung bis hin zur Bauüberwachung.
„Die Modernisierung der Abwassersysteme zählt zu den zentralen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte", sagt Julia Zantke, Geschäftsführerin von Sweco Deutschland. „Mit Stein Ingenieure gewinnen wir ein hervorragend positioniertes Unternehmen mit hoher fachlicher Reputation in der Kanalsanierung und Abwasserinfrastruktur.“
Regionale Präsenz für komplexe Infrastrukturplanung
Durch den Zusammenschluss wächst das bestehende Standortnetz. Stein Ingenieure verfügt über sieben Büros in Deutschland, darunter der Hauptsitz in Bochum. Diese regionale Präsenz im Ruhrgebiet sowie an den weiteren Standorten ergänzt die bestehenden Sweco-Niederlassungen. Projektpartner profitieren durch die Zusammenlegung von kürzeren Wegen und erweiterten personellen Planungskapazitäten bei Großprojekten.
Robert Stein fügt hinzu: „Für unsere Mitarbeitenden eröffnet sich der Zugang zu einem deutlich größeren fachlichen Umfeld, zu neuen Entwicklungsmöglichkeiten und zu einem internationalen Netzwerk von Expertinnen und Experten."
Der Kaufvertrag wurde am 13. Juli 2026 unterzeichnet. Hintergrund der Übernahme sind die zunehmend komplexeren Anforderungen in der Umwelt- und Wasserwirtschaft, die gewerkeübergreifende Lösungen erfordern. Die bestehenden Vertragsverhältnisse sowie die Ansprechpersonen für alle laufenden Bau- und Planungsprojekte bleiben von der Übernahme unberührt.
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Quelle: Sweco Deutschland
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