Politik trifft Praxis in Barsbüttel
Am 13. März begrüßte die Canal-Control Rohrsanierung GmbH den Bundestagsabgeordneten Henri Schmidt zu einem Informationsbesuch in Barsbüttel. Ziel des Treffens war der Austausch über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in der Instandhaltung erdverlegter Abwasserinfrastruktur.

Im Gespräch mit Geschäftsführer David Block standen insbesondere der Zustand der Kanalnetze in Deutschland sowie die Bedeutung regelmäßiger Dichtheitsprüfungen im Mittelpunkt. Nach aktuellen Branchenzahlen gelten rund 20 Prozent der Abwasserleitungen als schadhaft. Mittelfristig entspricht dies einem Sanierungsbedarf von mehr als 100.000 Kilometern Leitungen.
„Eine funktionierende Abwasserinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für den Schutz unseres Grundwassers und damit auch für die Trinkwasserversorgung“, betonte David Block. Neben der gesetzlichen Verpflichtung zur Dichtheitsprüfung sei insbesondere auch die konsequente Nachverfolgung dieser Prüfungen entscheidend, um die Maßnahmen in der Praxis wirksam umzusetzen.
Fachkräftemangel in der Rohrsanierung: Ausbildung und Nachwuchs fördern
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die Fachkräftesituation in der Branche. Diskutiert wurden unter anderem die Rolle von Praktika für die Berufsorientierung junger Menschen sowie die Bedeutung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die Canal-Control-Gruppe engagiert sich in diesem Zusammenhang für die Ausbildung von Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen und setzt sich für die Stärkung des Nordens als Prüfungsstandort ein.

Darüber hinaus wurden praktische Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag thematisiert. Dazu zählt beispielsweise die Voraussetzung eines Lkw-Führerscheins für Fachkräfte, die Spezialfahrzeuge bedienen müssen. Vereinfachte Modelle – etwa nach dem Vorbild von Feuerwehrregelungen – könnten hier eine spürbare Entlastung für Unternehmen und Mitarbeitende darstellen.
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Moderne Kanalinstandhaltung: Sanierungsverfahren ohne Erdarbeiten
Im Anschluss an das Gespräch erhielt Henri Schmidt bei einem Rundgang über das Betriebsgelände Einblicke in die technischen Abläufe, die Werkstattbereiche sowie den Fahrzeugausbau. Dabei wurde auch die Vielfalt der eingesetzten Sanierungsverfahren deutlich – von Reparatur- und Renovationsverfahren bis hin zur vollständigen Erneuerung von Leitungen, häufig ohne aufwendige Erdarbeiten.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel technisches Know-how und praktische Erfahrung hier zusammenkommen. Gerade bei der Sanierung unserer Infrastruktur leisten Unternehmen wie Canal-Control Rohrsanierung einen wichtigen Beitrag“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt.
Quelle: Canal-Control
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