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Straßenbau: Heilbronn startet Milliardenprojekt mit Brücken und 150.000 m³ Erdbewegung
Nordumfahrung Heilbronn: Die Talbrücke Wächtelesäcker wird im ersten Bauabschnitt der Nordumfahrung zwischen Neckartalstraße und Böllinger Höfe als Sonderbauwerk errichtet (Visualisierung). | Foto: Wolff & Müller

In Heilbronn haben die Arbeiten für eines der größten Straßenbauprojekte der vergangenen Jahrzehnte begonnen. Wolff & Müller baut einen Abschnitt der Neckartalstraße vierstreifig aus und realisiert zugleich den ersten Bauabschnitt der Nordumfahrung. Das Projekt soll zwei Stadtteile vom Durchgangsverkehr entlasten und den KI-Innovationspark IPAI direkt an das Hauptverkehrsnetz anbinden.

Vierstreifiger Ausbau und 1,5 Kilometer neue Trasse

Kern des Vorhabens ist der Ausbau eines rund 1.400 Meter langen Abschnitts der Neckartalstraße auf je zwei Fahrstreifen pro Richtung. Gleichzeitig entsteht der östliche Teil der Nordumfahrung mit rund 1.500 Metern Länge. Die neue Trasse überwindet rund 66 Höhenmeter und bindet das Industriegebiet sowie den Industriepark Böllinger Höfe an.

Die Verkehrsfreigabe des ersten Bauabschnitts ist für 2028 vorgesehen, die Erschließung des Innovationsparks soll bereits 2027 erreicht werden.

Zwei neue Brücken und komplexer Ingenieurbau

Zum Projekt gehören zwei neue Brückenbauwerke im freien Gelände: die rund 90 Meter lange Wächtelestalbrücke sowie die Feldwegbrücke „Am Näpfle“. Die Wächtelestalbrücke wird Teil der Nordumfahrung und überspannt den Wächtelesgraben. Die Feldwegbrücke dient der Rad- und Fußweganbindung sowie der landwirtschaftlichen Nutzung. Zusätzlich entsteht ein vierspuriger Ersatzneubau einer bestehenden Unterführung.

Das zweite Brückenbauwerk im Projekt Nordumfahrung: die Feldwegbrücke Am Näpfle (Visualisierung) | Foto: Stadt Heilbronn/Planungsbüro IB Bauen
Das zweite Brückenbauwerk im Projekt Nordumfahrung: die Feldwegbrücke Am Näpfle (Visualisierung) | Foto: Stadt Heilbronn/Planungsbüro IB Bauen

150.000 Kubikmeter Erde und 35.000 Tonnen Asphalt

Die Dimensionen sind beeindruckend: Insgesamt bewegt WOLFF & MÜLLER rund 150.000 Kubikmeter Erde. Verbaut werden etwa 35.000 Tonnen Asphalt sowie rund 80.000 Tonnen mineralische Schüttgüter. Besondere Herausforderung: Der Ausbau erfolgt im laufenden Verkehr. Die Neckartalstraße zählt zu den wichtigsten Zu- und Ausfahrtsachsen der Stadt und ist in 13 Bauabschnitte unterteilt, damit der Verkehr während der Bauzeit weiterfließen kann.

Spezialtiefbau und Regenüberlaufbecken

Parallel zum Straßen- und Brückenbau entsteht zwischen Böllinger und Wimpfener Straße ein Regenüberlaufbecken in Betonbauweise. Die Ausführung erfolgt mit überschnittenen Bohrpfählen. Für sämtliche Bauwerke übernimmt der Spezialtiefbau die Gründungsarbeiten. Mehrere Unternehmen der Wolff & Müller Gruppe arbeiten dafür in einer Arbeitsgemeinschaft zusammen.

Drohnen, GPS-Bagger und BIM auf der Großbaustelle

Zur Steuerung des komplexen Bauablaufs setzt die ARGE auf digitale Werkzeuge: Vermessungsdrohnen dokumentieren regelmäßig das Gelände und erfassen Erdmassen. GPS-gesteuerte Baumaschinen sorgen für präzise Ausführung, die Ingenieurbauwerke werden mithilfe von Building Information Management (BIM) geplant. Zusätzlich kommt eine digitale Baustellenmanagement-Plattform zum Einsatz, um Informationsflüsse und Schnittstellen zu koordinieren.

Entlastung für zwei Stadtteile und bessere Anbindung des IPAI

Die Nordumfahrung Heilbronn: Der Abschnitt der Neckartalstraße wird vierstreifig ausgebaut. | Foto: Stadt Heilbronn
Die Nordumfahrung Heilbronn: Der Abschnitt der Neckartalstraße wird vierstreifig ausgebaut. | Foto: Stadt Heilbronn

Mit der Nordumfahrung sollen die Stadtteile Neckargartach und Frankenbach vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Gleichzeitig verbessert das Projekt die Erschließung des Industriegebiets Neckarau sowie des Industrieparks Böllinger Höfe und bindet den Innovationspark Künstliche Intelligenz IPAI direkt an das Straßennetz an. Damit ist das Vorhaben ein strategischer Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

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