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Sicherer Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus

Ob KettensĂ€ge, Freischneider oder Heckenschere: Lithium-Ionen-Akkus liefern Strom fĂŒr GerĂ€te, die in der GrĂŒnen Branche unverzichtbar sind. Trotz aller Vorteile besteht auch ein gewisses Brandrisiko. Deshalb ist ein sicheres Lagerungs- und Ladekonzept fĂŒr Lithium-Ionen-Akkus von großer Bedeutung.

Lithium-Ionen-Akku sicher lagern und laden
Lithium-Akku-Ladeschrank „SmartStore". | Foto: Denios
Im Arbeitsalltag sind Lithium-Ionen-Akkus allgegenwĂ€rtig – und das aus gutem Grund: Sie können klein und gleichzeitig effizient sein, wodurch sie fĂŒr eine Vielzahl von Anwendungen interessant sind. Lithium-Ionen-Akkus liefern Strom fĂŒr MotorsĂ€gen, Freischneider und vieles mehr. Im Vergleich zu herkömmlichen GerĂ€ten mit Verbrennungsmotoren sind Akku-GerĂ€te leiser im Betrieb und angenehmer in der Handhabung. Lithium-Akkus speichern dabei zum Teil enorme Energiemengen in kleinem Raum. Die hohe Energiedichte bei geringem Eigengewicht und einer schnellen Aufladegeschwindigkeit bedeuten im Umkehrschluss ein erhöhtes Brandrisiko. BrĂ€nde und Explosionen von Lithium-Akkus können nicht nur teure SachschĂ€den verursachen, sondern im schlimmsten Fall auch Menschenleben gefĂ€hrden.

Warum besteht ein erhöhtes Brandrisiko?

Beim Laden von Lithium-Akkus gilt besondere Vorsicht, denn es besteht erhöhte Gefahr eines sogenannten Thermal Runaway (chemische Reaktion, Überhitzung). Das gilt insbesondere, wenn ein defekter Lithium-Akku an ein LadegerĂ€t angeschlossen wird und die zugefĂŒhrte Energie nicht mehr korrekt umgewandelt werden kann. Lithium-Batterien bergen ein erhöhtes Brandrisiko, weil sie den fĂŒr den Brand benötigten Sauerstoff selbst erzeugen. Die innere Zersetzung einer Lithium-Batterie startet ab einer Temperatur von 80 Grad. Kommt es zu einem Brand, wird diese Reaktion als Thermal Runaway bezeichnet. Bereits das thermische Durchgehen von nur einer Zelle genĂŒgt, um die benachbarten Zellen des Akkublocks so weit aufzuheizen, dass eine folgenschwere Kettenreaktion entsteht. Ist diese einmal in Gang gesetzt, dauert es nur wenige Minuten bis zum explosionsartigen Abbrennen des Akkus. Der Brandverlauf der Lithium-Batterie ist heftig und es entstehen Temperaturen bis 1400 Grad. Durch den Temperaturanstieg steigt im GehĂ€use der Lithium-Batterie der Druck, wodurch brennbare Gase frei werden und ein zĂŒndfĂ€higes Gemisch mit der Luft bilden. Eine rasche Brandausbreitung mit hoher Energiefreisetzung ist die Folge. BrĂ€nde von Lithium-Ionen-Akkus gelten als sehr schwer zu bekĂ€mpfen. Der Lithium-Akku beinhaltet alles, was fĂŒr einen Brand benötigt wird. DarĂŒber hinaus verhindert das GehĂ€use der Lithium-Batterie, dass das Löschmittel den Zellbrand erreicht.

Die Autorin und Denios SE

Iris Beneker ist Marketing-Managerin fĂŒr Catalogue Products bei Denios. Zum GeschĂ€ft des weltweit agierenden Unternehmens mit Hauptsitz im ostwestfĂ€lischen Bad Oeyenhausen gehören Gefahrstofflagerung und Arbeitssicherheit. Mit sechs ProduktionsstĂ€tten und Vertriebsniederlassungen in 23 LĂ€ndern ist die Gruppe in Europa, Amerika und Asien vertreten. Nach Unternehmensangaben kommen immer wieder neue Firmentöchter hinzu.

Akkus im Sicherheitsschrank lagern und laden

Ein sicheres Lagerungs- und Ladekonzept fĂŒr Lithium-Akkus ist von grĂ¶ĂŸter Bedeutung, um sowohl den Schutz von Personen und Anlagen als auch den Versicherungsschutz zu gewĂ€hrleisten. Das Unternehmen Denios SE mit Sitz im ostwestfĂ€lischen Bad Oeyenhausen bietet ein breites Sortiment an SicherheitsschrĂ€nken fĂŒr fachgerechtes Lagern und Laden von Lithium-Akkus, die den neusten technischen Standards entsprechen. Das ganzheitliche Sicherheitskonzept der Lithium-SchrĂ€nke von Denios basiert auf den Elementen Brandschutz, Branderkennung und BrandbekĂ€mpfung. Durch verschiedene Sicherheitsfeatures gewĂ€hrleisten die SchrĂ€nke einen Feuerwiderstand von 90 Minuten sowohl von außen als auch von innen. Die technische EntlĂŒftung verhindert das Entstehen eines WĂ€rmestaus im Schrank wĂ€hrend des Batterie-Ladevorgangs. Integrierte Sensorik und automatische Warnmeldungen ermöglichen die frĂŒhzeitige Erkennung von BrĂ€nden und das sofortige Einleiten von Gegenmaßnahmen. Die Lithium-SchrĂ€nke sind so konzipiert, dass sie die BrandbekĂ€mpfung unterstĂŒtzen, indem das BrandunterdrĂŒckungssystem bei einem Brand im Schrank automatisch auslöst und SekundĂ€rbrĂ€nde unterdrĂŒckt. Dank integriertem Transportsockel können Sie den Schrank im Schadensfall sofort evakuieren, um FolgeschĂ€den durch Löschwasser zu vermeiden.

Smartes Lademanagement fĂŒr Akkus

FĂŒr die Lagerung von Lithium-Akkus im großen Stil bietet Denios den anschlussfertigen Laderaum „WFP Li-Ion Charge“. Dank des zertifizierten baulichen Brandschutzes fĂŒr 90 oder 120 Minuten (REI 90/REI 120) sowie zusĂ€tzlicher Ausstattung fĂŒr den anlagentechnischen Brandschutz können auch große Mengen Lithium-Ionen-Akkus sicher und gesetzeskonform gelagert werden. Eine Aufstellung direkt an der Außenwand von GebĂ€uden oder zum Beispiel in einer Fahrzeughalle ist möglich. Der Laderaum „WFP Li-Ion Charge“ kann mit bis zu 240 Steckdosen ausgestattet werden. Die SteckplĂ€tze können durch auf Regalen platzierte LadegerĂ€te oder alternativ in Form einer komfortablen Wandanbringung realisiert werden. Eine optionale technische LĂŒftung oder Klimaanlage verhindert, dass beim Laden der Lithium-Akkus ein WĂ€rmestau entsteht, zugleich können die Temperaturanforderungen eingehalten werden. Wenn viele LadegerĂ€te gleichzeitig verwendet werden und eine große Menge an Strom in kurzer Zeit verbrauchen, kann dies schnell zu einer kritischen Überlastung des Stromnetzes fĂŒhren. Doch kostspielige Neuverlegungen von Stromleitungen können vermieden werden, da hĂ€ufig nicht die Notwendigkeit zum gleichzeitigen oder sofortigen Laden besteht. Hier kommt das smarte Lademanagement von Denios ins Spiel. Das Lademanagement misst die aktuell zur VerfĂŒgung stehende Leistung und teilt diese intelligent auf, sodass die verfĂŒgbare Zeitspanne sinnvoll ausgenutzt wird.

Lager- und Transportboxen fĂŒr Akkus

Lithium-Ionen-Transportbox „Akku Safe Compact". | Foto: Denios
Lithium-Ionen-Transportbox „Akku Safe Compact". | Foto: Denios

Im Betriebsalltag können Lithium-Ionen-Akkus durch verschiedene Ereignisse und Ă€ußere EinflĂŒsse wie zum Beispiel mechanische BeschĂ€digungen Schaden nehmen. Um Mitarbeiter, Produktionsanlagen und Umwelt im Fall eines Thermal Runaway zu schĂŒtzen, sind defekte Lithium-Ionen-Akkus umgehend zu separieren und bis zu ihrer fachgerechten Entsorgung sicher zwischenzulagern. Lithium-Akkus werden in die Gefahrgutklasse 9 eingestuft, das heißt, sie gelten als gefĂ€hrliche GĂŒter und unterliegen den Vorschiften der Gefahrgut-Beförderung. Denios bietet professionelle Lager- und Transportboxen, die sich ideal als QuarantĂ€nebehĂ€lter fĂŒr defekte Lithium-Ionen-Akkus eignen. Die SpezialbehĂ€lter bestehen aus Kunststoff, Aluminium, Stahl oder Edelstahl und sind in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich. Je nach Modell kommen unterschiedliche Brandschutzmittel als FĂŒllmaterial zum Einsatz. Beispielsweise „PyroBubbles“ oder „Cirrux-Kissen“. Viele Boxen sind auch fĂŒr den anschließenden Transport geeignet und verfĂŒgen ĂŒber die entsprechenden Transportzulassungen fĂŒr defekte, beschĂ€digte oder kritisch defekte Lithium-Ionen-Akkus.

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Der Versand von kritisch defekten Lithium-Akkus ist eine EinzelfallprĂŒfung, da die Eignung des BehĂ€lters fĂŒr den zu transportierenden Akku geprĂŒft werden muss. FĂŒr kritisch defekte Lithium-Akkus sind StahlbehĂ€lter erforderlich, die es im Denios-Sortiment gibt. Je nach GefĂ€hrdungsbeurteilung, Leistung und Zustand der eingelagerten Lithium-Ionen-Akkus bieten die QuarantĂ€neboxen anwendungsgerechte Sicherheitsstandards sowie effektiven Schutz vor exothermen Reaktionen bis hin zur vollstĂ€ndigen Kontrolle eines möglichen Thermal Runaway. So verhindern die QuarantĂ€neboxen den Austritt von Flammen und Splittern im Falle einer Havarie.

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