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Dank Klebetechnik flutscht es schneller im neuen Kreisverkehr

Der verkehrsreiche Knotenpunkt „Schleifmühlchen“ im nordrhein-westfälischen Siegen wurde umgebaut. Ein neuer Kreisel soll jetzt Autos, Lastwagen, Radfahrern und ÖPNV das Leben erleichtern. Bei den Arbeiten setzten die Planer auf eine spezielle Bordstein-Klebetechnik, wodurch sich die Bauzeit verkürzte.

Schneller bauen mit Klebetechnik: Neuer Kreisverkehr entlastet Siegen
Am Verkehrsknoten „Schleifenmühlchen“ in Siegen fließt der Straßenverkehr wieder, und zwar flüssiger als vor dem Umbau zum Kreisel. Dazu trug auch die Bordstein-Klebetechnik des Betonsteinherstellers Meudt bei. | Foto: Meudt
Eine Besonderheit am Bauprojekt sind die Steine für die Randbegrenzung des Kreisverkehrs, der Verkehrsinseln und der Querungsbereiche. Ihr Einbau erfolgte überwiegend mithilfe der Bordstein-Klebetechnik des Betonsteinherstellers Meudt aus dem rheinland-pfälzischen Wallmerod. Dabei werden die Steine nicht wie üblich in Beton gesetzt, sondern auf die Asphaltbinderschicht verklebt. „Die Klebetechnik ermöglicht eine durchgängige Herstellung der Asphaltbefestigung“, erläutert Jan Witowski, Geschäftsführer des Siegener Ingenieurbüros PlusPlan, „dies vermeidet Nähte und steigert die Dauerhaftigkeit des frostsicheren Oberbaus. Außerdem wird aufgrund der fehlenden Einbauten dank der Bordsteinklebetechnik die Einbauleistung der Asphaltbefestigung maßgeblich erhöht.“

Wegen des Straßenverkehrs waren mehrere Bauabschnitte notwendig. Durch besagte Klebetechnik ließen sich die späteren Fahrbahnteiler und Grünflächen zur provisorischen Verkehrsführung nutzen. „Weil man bei Verwendung der Klebetechnik nicht wie bei einer konventionellen Fundamentierung in Betonbauweise die Aushärtezeiten des Betons berücksichtigen muss, konnte auch die Bauzeit maßgeblich verkürzt werden“, so Witowski.

Verklebung der Steinelemente

Mit der Bordstein-Klebetechnik der Firma Meudt ließen sich die Verkehrsinseln nach Unternehmensangaben in vergleichbar kurzer Bauzeit herstellen. | Foto: PlusPlan Ingenieure
Mit der Bordstein-Klebetechnik der Firma Meudt ließen sich die Verkehrsinseln nach Unternehmensangaben in vergleichbar kurzer Bauzeit herstellen. | Foto: PlusPlan Ingenieure
Die Verklebung der Steinelemente erfolgte nach Meudt-Angaben über ein Dünnbettklebeverfahren, wobei die werkseitig auf eine Höhe von 20 Zentimeter geschnittenen Bordsteine im Profil 30 mal 25 mit der geschnittenen Seite verklebt werden. Fertigungsbedingte Höhenschwankungen würden dadurch eliminiert und damit die Steine für die Verklebung gewissermaßen kalibriert. Maßtoleranzen seien damit nahezu ausgeschlossen, so der Hersteller. Auf den gesägten Flächen hafte der Kleber besonders gut, weil die Zementhaut durch den Schneideprozess entfernt werde. Und aufgrund zahlreicher Radien und Formsteine, die das Meudt-Sortiment umfasst, konnten die Fahrbahnteiler und Fahrbahneinfassungen ohne Schneideaufwand realisiert werden, teilt das Unternehmen mit.

Quelle: Meudt

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